Leckeres Mochi-Eis mit Matcha und Erdbeeren – in nur 30 Minuten ist es fertig
Für dieses virale Mochi-Eis werden keine aufwendigen Teige benötigt. Weiches Reispapier umschließt cremigen Matcha-Joghurt und frische Erdbeerwürfel, bevor die kleinen Päckchen kurz angefroren werden. So entsteht in wenigen Minuten ein fruchtiges Dessert mit weicher, leicht elastischer Hülle.
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Stand: 02.08.2026, 17:50 Uhr
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Für dieses virale Mochi-Eis werden keine aufwendigen Teige benötigt. Weiches Reispapier umschließt cremigen Matcha-Joghurt und frische Erdbeerwürfel, bevor die kleinen Päckchen kurz angefroren werden. So entsteht in wenigen Minuten ein fruchtiges Dessert mit weicher, leicht elastischer Hülle.
Influencerin Mila (@milavie_food) greift für das schnelle Dessert eine Kombination auf, die längst zu ihren persönlichen Favoriten gehört. Der leicht herbe Matcha bildet einen spannenden Kontrast zu süßen Erdbeeren und cremigem Joghurt. Durch das Reispapier lassen sich die Zutaten ohne Backen oder spezielle Mochi-Formen zu zwei Dessertpäckchen verarbeiten.
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Das Reispapier sollte lediglich so lange im Wasser bleiben, bis es biegsam wird. Wird es zu weich, klebt es stärker, lässt sich schwieriger falten und kann beim Befüllen schneller reißen. Es wird nach dem Herausnehmen noch etwas weicher, weshalb wenige Sekunden meist vollkommen ausreichen.

Ist das wirklich klassisches Mochi-Eis?
Traditionelles Mochi-Eis besteht aus einer elastischen Hülle aus Klebreismehl, die um eine gefrorene Eisfüllung gelegt wird. Bei dieser viralen Variante ersetzt eingeweichtes Reispapier den aufwendigeren Mochi-Teig. Das Ergebnis erinnert durch seine weiche, leicht zähe Hülle an Mochi, ist aber eine vereinfachte Mochi-Style-Version und kein klassisch zubereitetes japanisches Mochi.

Woher kommt Matcha und woran erkennt man gutes Pulver?
Die Wurzeln von pulverisiertem Tee liegen in China, doch Matcha wurde vor allem in Japan weiterentwickelt und durch die japanische Teezeremonie geprägt. Echter Matcha wird aus Tencha hergestellt: Die Teepflanzen werden vor der Ernte beschattet, anschließend gedämpft und getrocknet, bevor die Blätter fein vermahlen werden.
Hochwertiges Pulver erkennen Sie an einer leuchtend grünen Farbe, einer sehr feinen Konsistenz und einem frischen, leicht süßlichen Geschmack mit ausgeprägter Umami-Note. Ein gelblicher oder bräunlicher Farbton sowie ein stark stumpfer, bitterer Geschmack können dagegen auf geringere Qualität oder eine zu lange Lagerung hindeuten. Da Begriffe wie „Ceremonial Grade“ rechtlich nicht geschützt sind, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Zutatenliste, das Herkunftsland und transparente Angaben zu Anbau und Verarbeitung.

So bleibt die Füllung cremig
Für das Rezept eignet sich ein dickflüssiger Joghurt besonders gut. Sehr dünne Sorten können aus dem Reispapier austreten oder beim Einfrieren stark kristallisieren. Ein cremiger Soja- oder Kokosjoghurt lässt sich gut mit dem Matcha verrühren und sorgt nach der kurzen Gefrierzeit für eine angenehm feste, aber nicht vollständig durchgefrorene Füllung.
Warum die Erdbeeren trocken sein sollten
Nach dem Waschen sollten die Erdbeeren sorgfältig abgetrocknet werden. Zusätzliche Flüssigkeit kann das Reispapier aufweichen und das Verschließen erschweren. Kleine Würfel verteilen sich gleichmäßiger in der Füllung und lassen sich leichter von der dünnen Hülle umschließen.
Am besten frisch genießen
Das Mochi-Eis sollte nach etwa 30 Minuten Gefrierzeit direkt gegessen werden. Bleibt es mehrere Stunden im Gefrierfach, wird das Reispapier fest und die Joghurtfüllung kann stark durchfrieren. Bereits vollständig gefrorene Päckchen sollten daher vor dem Servieren einige Minuten bei Zimmertemperatur antauen.
Matcha-Liebe trifft auf kulinarische Neugier
Hobbyköchin Mila (@milavie_food) lebt in Hamburg und beschäftigt sich bereits seit mehr als elf Jahren mit Rezepten und neuen Food-Ideen. Ihre Begeisterung für die asiatische Küche begleitet sie dabei ebenso wie ihre große Liebe zu Matcha und gutem Kaffee. Auch auf Reisen führt sie der erste Weg häufig zu den spannendsten Food-Spots vor Ort. Viele der dort entdeckten Aromen greift sie später in ihrer eigenen Küche auf und übersetzt sie in pflanzenbasierte Rezepte, die sich mit wenigen Zutaten nachmachen lassen.