Kolumbien: Leo XIV. stellt 100.000 Euro Erdbebenhilfe für Kolumbien bereit
Das päpstliche Almosenamt hat 100.000 Euro als Soforthilfe nach Kolumbien überwiesen. Weitere Hilfen sollen folgen. Die Zahl der Verletzten stieg auf mehr als 3.700. Quelle...
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Das päpstliche Almosenamt hat 100.000 Euro als Soforthilfe nach Kolumbien überwiesen. Weitere Hilfen sollen folgen. Die Zahl der Verletzten stieg auf mehr als 3.700.
Quelle: DIE ZEIT, KNA, AFP, dpa,
man
Aktualisiert am 12. August 2026, 22:29 Uhr
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35 KommentareNach dem schweren Erdbeben in Kolumbien hat Papst Leo XIV. insgesamt 100.000 Euro als Soforthilfe für die betroffenen Gebiete bereitgestellt. Wie das Portal Vatican News berichtete, überwies das päpstliche Almosenamt den Betrag zur Weiterverteilung an die Kolumbianische Bischofskonferenz. Es sei eine erste Spende, um die dringendsten Notlagen zu beheben. Weitere konkrete Hilfen sollen demnach folgen.
Bei einer Generalaudienz bekräftigte das Kirchenoberhaupt seine Verbundenheit mit den Menschen in Kolumbien. »Während ich zum Herrn für die ewige Ruhe der Verstorbenen bete, versichere ich den Familien und allen, die von dieser Tragödie getroffen wurden, meine Gebete«, sagte Leo XIV. Er dankte zudem den Rettungskräften für ihren Einsatz.
Derweil ist die Lage vor Ort weiterhin kritisch. Bisher wurden laut Behördenangaben mindestens 239 Tote gemeldet. Mehr als 3.700 Menschen wurden verletzt, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde UNGRD mitteilte. Laut der Behörde gelten 387 Menschen als vermisst, doch in einer inoffiziellen Datenbank sind mehr als 4.000 Suchmeldungen eingegangen.
»Wir treten nun in die letzte Phase der ersten 72 Stunden ein«, sagte der Bürgermeister von Cali, Alejandro Eder, über die Rettungsarbeiten. »Das bedeutet nicht, dass es danach keine Überlebenden mehr geben wird, aber es wird schwieriger«, sagte er. Cali ist eine der Städte, die besonders stark von dem Beben getroffen wurden.
Die kolumbianische Regierung rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Laut Dekret soll während dieser Zeit die Nationalflagge an allen öffentlichen Gebäuden im Land sowie an den kolumbianischen Auslandsvertretungen auf halbmast wehen.