Kirchheimer SC kassiert in Murnau Blitztor nach zwei Minuten
StartseiteSportLokalsportMünchen StadtStand: 23.08.2026, 12:18 UhrKommentareUns auf Google folgenLeer ausgegangen ist der Kirchheimer SC, hier Kapitän Peter Schmöller (l.) im Zweikampf mit Felix Lautenbacher, i...
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Stand: 23.08.2026, 12:18 Uhr
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Der Kirchheimer SC verliert beim Spitzenreiter TSV Murnau mit 0:3. Mittelfeldspieler Jan Köhler sieht binnen 30 Sekunden zwei Gelbe Karten.
Kirchheim – Die Landesliga-Fußballer des Kirchheimer SC hatten dem Titelkandidaten zu wenig entgegenzusetzen und unterlagen beim TSV Murnau mit 0:3. Ein Blitztor und ein Platzverweis für die Gäste in der zweiten Halbzeit spielten dem noch immer ungeschlagenen Tabellenführer in die Karten.
„Wir kommen eigentlich gut rein, haben erste starke Balleroberungen, und dann geht nach dem 0:1 bei den Jungs das Kopfkino los“, sagte Kirchheims Spielertrainer Maximilian Riedmüller, der mit einigen starken Paraden eine höhere Niederlage verhinderte, beim schnellen ersten Gegentreffer aber ohne Chance war. Eine nachlässige Absicherung der Gäste bei eigenem Eckstoß lud den Spitzenreiter regelrecht ein, und Murat Höbekkaya strebte vor rund 600 Zuschauern von der Mittellinie aus der frühen Führung entgegen (2.).
Jetzt blieben die offensivfreudigen Murnauer dran. Erst lenkte Riedmüller einen Schuss von Georg Kutter an die Latte (7.), dann köpfte ihm Kutter den Ball in die Arme (8.) und scheiterte erneut am KSC-Keeper (16.), ehe Riedmüller einen Höbekkaya-Schuss entschärfte (19.). Murnaus zweiter Treffer war eine Frage der Zeit: Tadeus Henn bediente Kutter, der Riedmüller umkurvte und einschob (21.).
Die Gäste wurden ihrem Ruf als Murnauer Angstgegner diesmal nicht gerecht, verbuchten ihre erste echte Torannäherung zwei Minuten später bei einem ungefährlichen Abschluss von Jan Köhler (24.) und machten über die 90 Minuten hinweg gegen die hinten nicht immer sattelfest wirkende Heimelf zu wenig aus ihren mitunter guten Ansätzen. Riedmüller musste gegen Felix Lautenbacher (40.) sowie gegen Höbekkaya retten (49.) und war auch im Duell mit Kutter (55.) und Bastian Adelwart (62.) zur Stelle.
KSC-Mittelfeldspieler Köhler handelte sich dann binnen 30 Sekunden zwei Gelbe Karten ein. Die erste nach einem taktischen Foul ging aus Sicht der Kirchheimer in Ordnung, die zweite empfanden sie als zu hart, weil Köhler bei seiner Offensivaktion mit der Grätsche einen hinter ihm herankommenden Gegner erwischte (68.). Riedmüller vereitelte zwei weitere Torchancen durch Jonas Schrimpf (80.) und Fabian Erhard (84.), Sanel Dacic traf zum 3:0-Endstand (90.+1).
Weil Riedmüller auf Nicolas Beilhardt und Arjan Hoti als mögliche Alternativen zwischen den Pfosten verzichten musste, bot er den eigentlich als Innenverteidiger fungierenden Co-Trainer Ricardo Jacobi als Ersatzkeeper auf. Der eingewechselte Leonardo Knauer (18) erlebte beim KSC sein Landesliga-Debüt.
TSV Murnau – Kirchheimer SC 3:0 (2:0)
Kirchheimer SC: Riedmüller – Flohrs (46. Zola), Ereiz (46. Knauer), Bachleitner, Wimmer – Köhler, Zabolotnyi (70. Appelt) – Özdemir, Benrabh (80. Karlin), Ritter – Schmöller (80. Tesfaye).
Tore: 1:0 Höbekkaya (2.), 2:0 Kutter (21.), 3:0 Dacic (90.+1).
Gelb-Rote Karte: Köhler (68.).
Schiedsrichter: Elias Wörz (TSV Friesenried).
Zuschauer: 600.