Extremsport: Kaufmann Weltmeister im Ultracycling
Der Oberösterreicher Lukas Kaufmann hat sich mit neuem Streckenrekord beim Race Around Austria (RAA) nach drei Tagen, acht Stunden und acht Minuten am Sonntag den Weltmeistertitel im Ultracycling 2026 geholt. Kaufmann gewann nach einem perfekten Rennen mehr als vier Stunden vor dem Deutschen Sebastian Trimborn und seinem oberösterreichischen Landsmann Simon Harringer.
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Extremsport
Der Oberösterreicher Lukas Kaufmann hat sich mit neuem Streckenrekord beim Race Around Austria (RAA) nach drei Tagen, acht Stunden und acht Minuten am Sonntag den Weltmeistertitel im Ultracycling 2026 geholt. Kaufmann gewann nach einem perfekten Rennen mehr als vier Stunden vor dem Deutschen Sebastian Trimborn und seinem oberösterreichischen Landsmann Simon Harringer.
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Bei der 18. Auflage des Race Around Austria über rund 2.100 Kilometer und 30.000 Höhenmeter rund um Österreich purzelte der bisherige Streckenrekord, den Christoph Strasser 2020 mit drei Tagen, elf Stunden und 26 Minuten allerdings bei längerer Strecke aufgestellt hatte.
Kaufmann, der nach zwei zweiten Plätzen beim Race Across America den größten Erfolg seiner Karriere feierte, kam gegen fünf Uhr Früh im Zielort St. Georgen im Attergau an und war damit mehr als drei Stunden schneller als der Steirer.
In der Anfangsphase des Rennens lieferte sich der 25-jährige Trimborn mit Kaufmann ein hartes Duell. Doch spätestens ab den Bergen spielte der Oberösterreicher seine Klasse aus und setzte sich sukzessive ab. Harringer kämpfte sich zu WM-Bronze: „Die ersten 33 Stunden waren extrem hart, ich wollte schon aufhören. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie konnte ich mich aus dem Tief befreien“, sagte Harringer.
Perfektes Rennen
Kaufmann war überglücklich, wenn auch erschöpft. „Ich kann es noch gar nicht realisieren. Ich war beim RAA schon zweimal Vierter – diesen Platz wollte ich auf keinen Fall wiederholen. Von Beginn an schlug ich ein hohes Tempo an. Ich wollte lieber erhobenen Hauptes eingehen, als gleich von Beginn an zu viel Zeit zu verlieren, aber das ist zum Glück nicht passiert“, freute sich Kaufmann im Ziel.
Letztlich lieferte Kaufmann ein perfektes Rennen ab. „Natürlich gab es auch Phasen, wo es nicht so gelaufen ist. Aber ich konnte mich immer schnell von den Tiefs erholen. Jetzt bin ich so froh, dass die Quälerei vorbei ist. Unglaublich war das Zuschauerinteresse: Es standen so viele Leute mit Transparenten und Kuhglocken vor allem auf den Bergen, das brachte so viel zusätzliche Motivation.“