Kammerberg kassiert 1:6-Klatsche gegen TSV Karlsfeld – und ist damit noch gut bedient

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Kammerberg kassiert 1:6-Klatsche gegen TSV Karlsfeld – und ist damit noch gut bedient

Stand: 16.08.2026, 18:23 Uhr

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Kammerberg gegen Karlsfeld

Sinnbildlich für den Verlauf der Partie: Kammerberg war am Boden, Karlsfeld machte das Spiel. © Lehmann

Die SpVgg Kammerberg gerät gegen Landesliga-Absteiger Karlsfeld unter die Räder. Trainer Zgud-Schoeppner fordert eine drastische Reaktion für das nächste Spiel.

Kammerberg – Die SpVgg Kammerberg hatte zuletzt die Kurve bekommen und am vergangenen Wochenende den ersten Saisonsieg in der Bezirksliga Nord eingefahren. Im Duell mit dem TSV Eintracht Karlsfeld folgte nun allerdings ein herber Rückschlag. Der Landesliga-Absteiger war in allen Belangen überlegen und gewann verdient mit 6:1. Mit diesem Ergebnis waren die Kammerberger am Ende sogar noch gut bedient.

SpVgg Kammerberg – TSV Eintracht Karlsfeld 1:6 (1:3)

Aufstellung SpVgg: Battermann – Petschner (60. Fauland), Eichenseer, Nefzger (36. Mete), Pihale – Beetz – Holzmeier, Kaiser, Ar. Bashota, Ag. Bashota (60. Reindl) – Mijatovic (68. Aliji). 
Tore: 1:0 Mijatovic (2.), 1:1 Gertsmann (10.), 1:2 Beyer (19.), 1:3 Gertsmann (24.), 1:4 Gertsmann (50.), 1:5 Barth (77.), 1:6 Barth (89.). 
Gelbe Karten: Reindl. 
Schiedsrichter: Damian Gruber (TSV 1968 Taufkirchen). 
Zuschauer: 80. 

Dabei begann das Spiel für die Kammerberger perfekt. Etwas mehr als eine Minute war gespielt, als Ivan Mijatovic nach einem schönen Angriff per Steckpass bedient wurde und zum 1:0 traf (2.). Karlsfeld fand danach aber schnell ins Spiel. Spätestens nach zehn Minuten waren die Gäste die klar bessere Mannschaft – mit einem konkreten Plan. „Wir wussten, dass wir auf außen Tempovorteile haben. Die haben wir ausgespielt“, sagte Eintracht-Coach Florian Beutlhauser.

Das zeigte sich erstmals in der zehnten Minute: Nach einem Pass über die Kette legte der schnelle Jonas Kuhn quer auf Roman Gertsmann, der zum Ausgleich einschob (10.). Neun Minuten später ließ SpVgg-Keeper Daniil Battermann eine Kuhn-Flanke klatschen, Tobias Beyer staubte zum 2:1 ab. Kurz darauf schlug Gertsmann erneut zu und drückte eine Flanke von Jonas Eicher zum 3:1 über die Linie (24.). Kammerberg fand keine Antwort, zudem verletzte sich Kapitän Alexander Nefzger.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Früh sorgte Gertsmann mit seinem dritten Treffer des Spiels für die Vorentscheidung (50.). Die Gastgeber trafen zwar noch zweimal die Latte, doch selbst davon ließ sich die Eintracht nicht aus dem Rhythmus bringen. Barth stellte seine Jokerqualitäten erneut unter Beweis und erhöhte mit Treffern in der 77. Minute und kurz vor Schluss (89.) auf 6:1.

Nach dem Schlusspfiff waren sich beide Trainer einig: Das Ergebnis war auch in der Höhe verdient. Es hätte sogar noch deutlicher ausfallen können. Kammerberg-Coach Zgud-Schoeppner forderte deshalb eine Reaktion für das Spiel am Mittwoch gegen Allershausen: „Die Art und Weise muss sich drastisch ändern.“ Karlsfeld darf dagegen mit breiter Brust in die nächste Partie gegen Phönix München gehen – und peilt dort den vierten Sieg im fünften Spiel an.