Jesolo-Urlauber stirbt nach Kopfsprung: Freunde ziehen ihn aus dem Meer

StartseiteWeltStand: 06.08.2026, 21:19 UhrKommentareUns auf Google folgenAn Italiens Adria-Küste hat sich ein tragischer Todesfall ereignet. Ein 17-jähriger Urlauber verletzte sich bei einem Sprung ins Meer so ...

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Jesolo-Urlauber stirbt nach Kopfsprung: Freunde ziehen ihn aus dem Meer

Stand: 06.08.2026, 21:19 Uhr

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An Italiens Adria-Küste hat sich ein tragischer Todesfall ereignet. Ein 17-jähriger Urlauber verletzte sich bei einem Sprung ins Meer so schwer, dass er starb.

Jesolo – Ein Urlaub in Italien hat ein tragisches Ende genommen. Ein erst 17-jähriger Junge hatte sich bei einem Kopfsprung ins Meer schwer verletzt. Vier Tage später verstarb er an seinen Verletzungen. Der 17-Jährige stammt einem Bericht von Rai nach aus Trient im Veneto und war für einen Urlaub mit Freunden an die bei Touristen beliebte Adria-Küste von Jesolo gefahren.

Ein Pier am Strand von Jesolo in Italien. (Archivbild)

Ein Pier am Strand von Jesolo in Italien. (Archivbild) ©  IMAGO / Dreamstime

In der Nacht von Samstag, 1. August, auf Sonntag, 2. August, hielt er sich mit mehreren seiner Mitreisenden in der Nähe des Piazza Marconi auf. Dabei handelt es sich um einen zentralen und belebten Platz im Herzen von Lido di Jesolo. Der Platz liegt nur wenige Meter vom Meer entfernt und verbindet die Einkaufsstraßen des Ortes miteinander.

Urlauber stirbt an Italiens Adria-Küste: Freunde ziehen ihn bewusstlos aus dem Wasser

Trotz anderslautender Bestimmungen und eines niedrigen Wasserstandes beschloss der Junge marokkanischer Abstammung laut il quotidiano zwischen 2 und 3 Uhr nachts vom Pier des nahegelegenen Torre 17 zu springen. Demnach warnen Schilder in diesem Bereich vor dem niedrigen Wasser und Sprüngen ins Wasser. Der Junge sprang aber offenbar trotzdem – mit dem Kopf voraus. Er schlug wohl heftig mit dem Kopf auf dem Meeresgrund auf. Die Folge: Schwere Verletzungen im Nacken, die zu einem Herzstillstand führten.

Seine Freunde zogen den zu diesem Zeitpunkt bewusstlosen Jungen anschließend aus dem Wasser und alarmierten den Rettungsdienst. Die Sanitäter und die Polizei waren dem Bericht nach schnell vor Ort und konnten den Jungen reanimieren und stabilisieren. Er wurde anschließend in kritischem Zustand ins Krankenhaus San Dona di Piave gebracht. Anschließend wurde er weiter in die neurochirurgische Abteilung des Ospedale dell‘Angelo in Mestre verlegt. Vier Tage später erlag der Junge hier allerdings seinen schweren Verletzungen.

Leider kommt es immer wieder zu solchen Sprüngen. Besonders bei Ebbe und nachts ist das Wasser an Italiens Adria-Küste aber vielerorts nicht tief genug. (Verwendete Quellen: Rai News, il quotidiano) (rjs)