Mega-Strafe: Italien-Urlauber parkt Pick-up auf Düne – Vizebürgermeister erwischt ihn und rechnet ab

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Mega-Strafe: Italien-Urlauber parkt Pick-up auf Düne – Vizebürgermeister erwischt ihn und rechnet ab

Stand: 26.08.2026, 22:34 Uhr

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Der wuchtige Pick-up wurde direkt auf dem Dünengürtel von Porto Cesareo im Halteverbot ertappt. Vizebürgermeister Stefano My alarmierte umgehend die Küstenwache.

Fast 5.000 Euro Bußgeld und eine Anzeige wegen Umweltschädigung: Das ist die Rechnung, die auf den Besitzer eines wuchtigen Pick-ups zukommen könnte, der direkt auf dem Dünengürtel von Porto Cesareo im Ortsteil Padula Fede abgestellt worden war.

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Dieser Artikel von Claudio Tadicini entstand in Kooperation mit Corriere della Sera.

Ausfindig gemacht wurde der Geländewagen vom Vizebürgermeister Stefano My, der sofort die Küstenwache einschaltete. Das Fahrzeug war mitten auf der Düne abgestellt, mit den Reifen auf der autochthonen Vegetation, die für die Erhaltung und Stabilität des Dünengürtels von besonderer Bedeutung ist.

Der Vizebürgermeister Stefano My von Porto Cesareo fand den Pick-up. „Die Logik des ‚Hier kümmert sich ja doch niemand darum‘ ist vorbei“, sagt er.

Der Vizebürgermeister Stefano My von Porto Cesareo fand den Pick-up. „Die Logik des ‚Hier kümmert sich ja doch niemand darum‘ ist vorbei“, sagt er. © Stefano My

Die Rechtsverletzung wurde noch offensichtlicher, weil in weniger als zwei Metern Entfernung vom Wagen ein Schild mit Zufahrts- und Parkverbot stand. Das Eingreifen der Ordnungskräfte führte anschließend zu Ermittlungen gegen den Eigentümer, der neben dem empfindlichen Bußgeld auch für die verursachten Schäden an der Vegetation und dem Schutzgebiet zur Verantwortung gezogen werden könnte. Der Fall lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit, eines der empfindlichsten Ökosysteme der salentinischen Küste zu schützen und zu verhindern, dass scheinbar banale Verhaltensweisen gravierende Folgen haben.

Warnung vor „Barbaren“ am Strand und Ruf nach mehr Respekt

Gerade in der Sommersaison gehe es darum, zu verhindern, dass vermeintliche Bagatellen wie das Abstellen eines Fahrzeugs auf dem Sand zu konkreten und kaum umkehrbaren Schäden für die Umwelt werden. „Hier geht es nicht um Unhöflichkeit, hier geht es darum, skrupellos zu sein. Mit diesem Geländewagen auf die Dünen zu fahren, ist ein Akt der Überheblichkeit, der Arroganz und des Respektmangels“, kommentierte der Vizebürgermeister der Gemeinde von Porto Cesareo.

„Die Logik des ‚Hier kümmert sich ja doch niemand darum‘ ist vorbei. Ab dem nächsten Jahr werden die Barbaren buchstäblich aus dem Ort vertrieben werden“, so My.