Infantino prahlte vor reichen Freunden mit WM-Deal: So flog der gescheiterte FIFA-Plan auf
StartseiteSportFußballInfantino sorgte mit Prahlerei wohl selbst für Aufdeckung des WM-VerkaufsStand: 02.08.2026, 15:40 UhrKommentareUns auf Google folgenDer WM-Verkauf durch Infantino ist vom Tisch. Das ist au...
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Infantino sorgte mit Prahlerei wohl selbst für Aufdeckung des WM-Verkaufs
Stand: 02.08.2026, 15:40 Uhr
Der WM-Verkauf durch Infantino ist vom Tisch. Das ist auch Medienberichten zu verdanken. Die undichte Stelle war wohl der FIFA-Präsident selbst.
New York – So schnell kann es gehen. Vom scheinbar unantastbaren FIFA-Gutsherren zum Mann auf dem wackelnden Stuhl innerhalb weniger Tage. Rein inhaltlich hat Gianni Infantino das mit seinem Alleingang rund um den angedachten WM-Verkauf sich selbst zu verdanken. Dass auch die Aufdeckung seines gar nicht mal so genialen Plans aber wohl auf seinem Mist – und seinem Ego – gewachsen ist, ist neu.

Wie The Athletic berichtet, habe Gianni Infantino rund um das WM-Finale gegenüber reichen Freunden über die „Grundzüge des Plans“ gesprochen und damit geprahlt. Das könnte zur Verbreitung des bis dahin geheimen WM-Deals geführt haben, sodass dieser schließlich auf den Tischen der Financial Times und The Times gelandet ist, die als erste davon berichteten.
Aufdeckung von Infantinos WM-Deal erfolgte für FIFA zur Unzeit
So nahm die Geschichte ihren Lauf. Dabei sollen erste Vereinbarungen zwischen Jared Kushners Firma Thrive Capital und Infantino bereits vertraglich festgezurrt gewesen sein. Jedoch wollte Infantino noch bis nach der Weltmeisterschaft warten, um seine Pläne zu verkünden – und die Weltöffentlichkeit wenigstens persönlich vor den Kopf stoßen.
Doch aus den Plänen des wackelnden FIFA-Präsidenten wurde nichts. Und statt mit einem vollbesetzten Presseteam konnte die FIFA dann auch nur verzögert und mit eingeschränkten Mitteln auf die Veröffentlichungen antworten. Denn eine Vielzahl der Mitarbeiter im Öffentlichkeitsarbeitsteam befand sich nach der Weltmeisterschaft im Urlaub.
Man könnte schon fast Mitleid haben mit Infantino, dessen Pläne an seinem eigenen Ego und Großmachtsfantasien gescheitert sind. Es dürfte den bislang so unangreifbaren Mann sicherlich kränken, dass ausgerechnet die eigene Prahlerei dazu führte, dass offen über eine Abwahl des FIFA-Präsidenten diskutiert wird. Möglichkeiten dafür gäbe es einige. (sch)