Hündin Tokyo kollabiert auf Ben Nevis – Cannabis auf Wanderweg löst Grosseinsatz aus
Publiziert13. Juli 2026, 16:24Cannabis auf WanderwegHündin Tokyo war so high, dass die Bergretter kommen musstenNach dem Verzehr von Cannabis versagen einer Labradorhündin die Beine: Auf dem höchsten Berg Gross...
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Publiziert13. Juli 2026, 16:24
Cannabis auf WanderwegHündin Tokyo war so high, dass die Bergretter kommen mussten
Nach dem Verzehr von Cannabis versagen einer Labradorhündin die Beine: Auf dem höchsten Berg Grossbritanniens verliert Tokyo immer wieder das Bewusstsein. Gut, gibts ein Happy End.


Darum gehts
- Labradorhündin Tokyo hat auf dem Ben Nevis, dem höchsten Berg Grossbritanniens, Cannabis gefressen und ist zusammengebrochen.
- Ein 14-köpfiges Bergrettungsteam musste das 25 Kilogramm schwere Tier auf einer Trage ins Tal bringen.
- Tokyo erholte sich bis zum nächsten Tag vollständig – Besitzerin Christina Bluhme warnt nun vor weggeworfenen Drogen auf Wanderwegen.
Die Labradorhündin Tokyo war so high, dass ihr die Beine versagten – und das auf dem 1345 Meter hohen Ben Nevis, dem höchsten Berg Grossbritanniens.
Ihre Hündin sei auf dem Ausflug auf einmal zusammengebrochen, wie Tokyos Besitzerin britischen Medien erzählt. «Sie verlor schnell die Kontrolle über ihre Beine, verlor immer wieder das Bewusstsein, und ich dachte wirklich, ich würde sie verlieren.»
Es sei ihr unmöglich gewesen, einen 25 Kilogramm schweren Labrador allein den Ben Nevis hinuntertragen, so Christina Bluhme, eine Hundetrainerin aus Esher in Surrey.
«Drogen selbst an den schönsten Orten»
Sie alarmierte Rettungskräfte, die mit einem 14-köpfigen Team ausrückten und den Hund auf einer Trage ins Tal brachten. Vize-Einsatzleiter Astie Cameron teilte mit: Der normalerweise «sehr fitte und aktive Arbeitshund» habe etwas aufgenommen, das ihn schwer krank machte.
Tierärzte vermuten, dass der Labrador tatsächlich Cannabis gefressen hatte, das auf dem Wanderweg zurückgelassen worden war.
Während des Transports und später in der Tierklinik sei Tokyo lange bewusstlos geblieben, «aber bemerkenswerterweise erholte sie sich bis zum nächsten Tag vollständig. Wir schätzen uns unglaublich glücklich», sagte Besitzerin Bluhme.

Bluhme bedankte sich ausgiebig bei den Bergrettern: «Ihre Freundlichkeit, Professionalität und ruhige Unterstützung bedeuteten mir alles an einem der schrecklichsten Tage, die ich je erlebt habe.»
Vor allem appellierte die gebürtige Dänin an andere Hundebesitzer: «Bitte seid euch bewusst, dass weggeworfene Drogen und andere giftige Substanzen manchmal selbst an den schönsten Orten in der Natur zu finden sind. Das war etwas, von dem ich mir nie hätte vorstellen können, dass wir dem begegnen würden.»
Es war nicht das erste Mal, dass die Retter wegen eines Hundes zum Ben Nevis gerufen wurden. Maggie, ein 35 Kilo schwerer Türkischer Akbash, verweigerte 2022 den Abgang wegen einer verletzten Pfote – es habe eine Rettungsmannschaft mit einer Trage, einen Sanitäter und viele Poulet-Snacks gebraucht, bevor das Tier wieder im Tal war.
Wie gehst du als Tierhalter mit möglichen Gefahren in der Natur um?
Ich bin immer sehr wachsam und lasse mein Tier nichts vom Boden fressen.
Ich trainiere mein Tier, damit es auf meine Kommandos hört und nichts aufnimmt.
Man kann nicht alles kontrollieren, ich versuche, das Risiko zu minimieren.
Ich mache mir darüber nicht so viele Gedanken, mein Tier ist robust.
Ich habe kein Haustier, aber ich finde das Thema wichtig.

Ann Guenter (gux), arbeitet seit 2012 als Auslandsredaktorin für 20 Minuten. Seit August 2015 ist sie zudem Chefreporterin International.
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