Hündin „stromerte mehrere Monate durch die Wälder bei Tuzla“ – nun ist sie in NRW in Sicherheit
Nastia irrte monatelang durch die Wälder bei Tuzla. Trotz zahlreicher Bemühungen gelang es niemandem, an sie heranzukommen. Nun freut sich die Hündin aber sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.
- 2 min read
Stand: 10.08.2026, 20:02 Uhr
Kommentare
Nastia irrte monatelang durch die Wälder bei Tuzla. Trotz zahlreicher Bemühungen gelang es niemandem, an sie heranzukommen. Nun freut sich die Hündin aber sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.
Iserlohn – Nastia hat endlich eine vorübergehende Bleibe gefunden: Laut dem Tierschutzverein Iserlohn streunerte die Hündin mutterseelenverlassen „mehrere Monate durch die Wälder bei Tuzla und man kam nicht an sie heran“. Nach mehreren Anläufen zeigte sich die Vierbeinerin aber schließlich zutraulich und konnte in eine sichere Obhut in dem Tierheim gebracht werden.

Die Zeit auf sich allein gestellt, hat deutliche Spuren hinterlassen: Durch eine schwere Räudeerkrankung hatte sie fast ihr gesamtes Fell verloren, ihre Haut war gereizt und von zahlreichen kleinen Wunden übersät. Für die Menschen, die ihr helfen wollten, war schnell klar, dass Nastia dringend Unterstützung brauchte. Doch die verängstigte Hündin ließ niemanden an sich heran. Erst nach langer Zeit gelang es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als Nastia schließlich gesichert werden konnte, zeigte sich schnell, was für ein wunderbarer Hund in ihr steckt. Hinter ihrer vorsichtigen Fassade verbarg sich eine ausgesprochen sensible, liebevolle und sanfte Hündin, die sich nichts sehnlicher wünscht als Nähe, Geborgenheit und Menschen, denen sie vertrauen kann.
Eine „ganz sensible, zarte Zuckermaus“
Heute hat sich Nastia hervorragend entwickelt. Sie ist eine zarte Seele mit einem freundlichen Wesen, die keiner Fliege etwas zuleide tun würde. Der Tierschutzverein Iserlohn beschreibt sie als eine „ganz sensible, zarte Zuckermaus“. Mit anderen Hunden versteht sie sich sehr gut und zeigt sich im Umgang mit ihren Artgenossen sozial und unkompliziert. Konflikten geht sie lieber aus dem Weg, stattdessen begegnet sie ihrer Umwelt freundlich und ruhig.
Menschen gegenüber ist Nastia zunächst etwas zurückhaltend. Hat sie jedoch Vertrauen gefasst, genießt sie jede Form von Zuwendung und entwickelt eine enge Bindung zu ihren Bezugspersonen. Sie gehört nicht zu den Hunden, die sich sofort jedem Fremden in die Arme werfen. Vielmehr braucht sie ein wenig Zeit, um anzukommen und Sicherheit zu gewinnen. Wer ihr diese Zeit schenkt, wird mit einer treuen und dankbaren Begleiterin belohnt. Nastia ist etwa 1 bis 2 Jahre alt, kastriert und bereit, in ihr eigenes Zuhause zu ziehen.
Auch Hündin Fine hat eine schwere Vergangenheit hinter sich. Sie sucht eine Familie, die ihr Geborgenheit bietet.