Wetter Schweiz: Nochmals 30 Grad – dann folgt der Temperatursturz
Publiziert19. August 2026, 07:23Wetter SchweizHeute schlägt die Hitze noch mal mit voller Wucht zuNach einem heissen Sommertag am Mittwoch wird das Wetter in den kommenden Tagen wechselhafter. Auch überdurchsch...
- 3 min read
Publiziert19. August 2026, 07:23
Wetter SchweizHeute schlägt die Hitze noch mal mit voller Wucht zu
Nach einem heissen Sommertag am Mittwoch wird das Wetter in den kommenden Tagen wechselhafter. Auch überdurchschnittlich viel Regen ist diese und nächste Woche möglich.

Darum gehts
- Nach den Hochsommertagen folgt ab Donnerstag ein deutlicher Temperatursturz mit Regen und Bewölkung.
- Der Mittwoch bringt nochmals bis zu 32 Grad und Sonne, am Abend drohen Gewitter in den Ostalpen.
- Das Wochenende bleibt laut Meteo Schweiz weitgehend trocken, die kommende Woche wird unbeständig.
Der Sommer zeigt sich am Mittwoch noch einmal von seiner schönsten Seite. In der Deutschschweiz bleibt es meist sonnig mit Temperaturen von bis zu 32 Grad im Flachland. Am Abend sind einzelne Schauer oder Gewitter insbesondere in den östlichen Alpen möglich.
Danach folgen zwei wechselhafte Tage. Am Donnerstag ist es stark bewölkt und zeitweise ist Regen mit Schwerpunkt in den Alpen möglich. An einigen Orten kann es gemäss den Prognosen von Meteo Schweiz zu «ergiebigen Niederschlägen» kommen, besonders in den Bündner Bergen. Ähnlich zeigt sich der Freitag, mit Aufhellungen am Nachmittag in der Nordwestschweiz. Die Temperatur beträgt noch 23 Grad.
Ausblick aufs Wochenende
Das Wochenende startet zwar mit 23 Grad ebenfalls «kalt» im Vergleich zu den meisten Tagen der vergangenen Woche, aber gemäss den Prognosen bleibt es trocken. Gelegentlich sind Regen oder Gewitter am Sonntag möglich. Gemäss Meteonews zeigen die Karten des europäischen Wettermodells für diese und nächste Woche in der Schweiz jeweils überdurchschnittliche Niederschlagsmengen an. Es dürfte im Süden in den kommenden zehn Tagen eine Summe von über 100 mm, gebietsweise auch 150 mm Niederschlag geben.
Niederschlagsdefizit immer noch gross
Am Sonntag und Montag ist erstmals seit Wochen wieder verbreitet etwas Regen gefallen. «Die Summen waren dabei sehr unterschiedlich und lagen zwischen lediglich etwa 3 mm in Genf bis knapp 70 mm in Luzern», schreibt Meteonews.
Das Niederschlagsdefizit im August habe sich dadurch zwar etwas reduziert, es sei aber nach wie vor sehr ausgeprägt. Über den ganzen Sommer hinweg besteht ein Defizit von etwa 50 Prozent im Vergleich zum Klimamittel 1991–2020.
Durch den immer wieder aufkommenden Regen dürfte sich die Trockenheit laut Meteonews «deutlich mindern». Auch die Seepegel dürften wieder ansteigen, mit einem Aber: «Sehr viel mehr Niederschläge wären nötig, damit auch die Grundwasserpegel deutlich ansteigen, dafür müsste es auch im September häufig und ausgiebig regnen.»
Die Entwicklungen für die kommende Woche sind noch unsicher. Es zeichnet sich jedoch ab, dass das Wetter turbulenter wird. Sonnige Abschnitte wechseln sich mit teilweise starker Bewölkung und Regen sowie Gewittern ab. Die Temperaturen bewegen sich im mittleren bis hohen zweistelligen Bereich.

Etwas gesehen, etwas gehört?
Schick uns deinen News-Input!
Speichere unseren Kontakt im Messenger deiner Wahl und sende spannende Videos, Fotos und Dokumente direkt an die 20-Minuten-Redaktion. Sendest du uns Fotos oder Videos, die zu einem neuen Beitrag führen, erhältst du eines von vier Geschenken. Mehr Details findest du hier.
Handelt es sich um einen Unfall oder ein anderes Unglück, dann alarmiere bitte zuerst die Rettungskräfte.
Bitte beachte, dass die Redaktion im Einklang mit den publizistischen Leitlinien ausschliesslich Bilder akzeptiert, die nicht mithilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Eine Ausnahme bildet lediglich die Illustration von Beiträgen zum Thema KI (z. B. KI-Challenges).
Die Verwendung deiner Beiträge durch 20 Minuten ist in unseren AGB geregelt: 20min.ch/agb

Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
Deine Meinung zählt