„Habe der Bank eine Lüge aufgetischt“: Stefan verlor 25.000 Euro an Krypto-Betrüger

Mit Kryptowährung reich werden - und das ganz ohne Arbeit: Mit 22 Jahren erlag Stefan dem Lockruf eines Bekannten. Was dann folgte, war erst eine Lüge bei der Bank und dann ein harter Aufprall in der Realität: „Ich habe 25.000 Euro in die Luft geschossen.“

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„Habe der Bank eine Lüge aufgetischt“: Stefan verlor 25.000 Euro an Krypto-Betrüger

Stand: 30.08.2026, 07:00 Uhr

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"37°Leben: Comeback: Geld" - Stefan träumte von schnellen Autos und dem großen Geld. Stattdessen machte er Schulden.

"37°Leben: Comeback: Geld" - Stefan träumte von schnellen Autos und dem großen Geld. Stattdessen machte er Schulden. © ZDF / Markus Haist

Mit Kryptowährung reich werden - und das ganz ohne Arbeit: Mit 22 Jahren erlag Stefan dem Lockruf eines Bekannten. Was dann folgte, war erst eine Lüge bei der Bank und dann ein harter Aufprall in der Realität: „Ich habe 25.000 Euro in die Luft geschossen.“

Einen Lamborghini würde Stefan gerne fahren. Schon als Schüler wollte er „einfach reich werden“, erzählt er in der ZDF-Doku „37°Leben: Comeback Geld“. Doch trotz aussichtsreichem Job im Vertrieb klappte es für den heute 30-Jährigen mit diesem Traum nicht. „Er dachte, mit wenig Aufwand kann er alles locker erreichen“, erinnert sich sein Opa Gerhard zurück. „Bekannte haben ihm das Blaue vom Himmel versprochen.“

"37°Leben: Comeback: Geld" - Als seine Mutter starb, erbte Stefan ein Haus - und änderte sein Leben.

„37°Leben: Comeback: Geld“ - Als seine Mutter starb, erbte Stefan ein Haus - und änderte sein Leben. © ZDF / Markus Haist

Während er mit Freunden Drogen im Park konsumierte, habe ihm ein damaliger Freund geraten: „Nimm einfach ein paar Tausend und investiere in Kryptowährungen und auf einmal wirst du sowieso reich werden, ohne dass du was machen musst.“ Prompt sei er zur Bank gegangen und habe dort „eine Lüge aufgetischt“, so Stefan. Unter dem Vorwand sich eine Wohnung einrichten zu wollen, habe er einen Kredit über 25.000 Euro aufgenommen und das Geld „eins zu eins in Kryptowährungen investiert“.

Stefan ließ sich auf die falschen Leute ein: „Habe 25.000 Euro in die Luft geschossen“

Statt dem schnellen Geld folgte aber der harte Aufprall in der Realität. Von den Bitcoins, die er damals gekauft habe, habe er „nie wirklich Erträge“ gesehen, erklärt Stefan im ZDF-Film von Markus Haist. Stattdessen habe er mit einem „immer mehr“-Denken sein investiertes Geld an Leute gezahlt, die ihm sichere Erträge versprachen. „Die Leute haben sich nie wieder gemeldet“, erlebte Stefan dann aber eine böse Überraschung. „Ich habe 25.000 Euro in die Luft geschossen.“

Mit 22 Jahren habe sein Leben folgendermaßen ausgesehen, bringt es der heute 30-Jährige hart auf den Punkt: „Ich hatte 25.000 Euro Schulden, hatte ein Umfeld, wo die meisten drogenabhängig waren und ich war arbeitslos.“ Doch als seine Mutter schwer krank wurde und verstarb, habe sein Leben einen „Wendepunkt“ genommen. Angesichts zweier jüngerer Schwestern und eines geerbten Hauses sei ihm klar gewesen: „Ich muss Verantwortung übernehmen.“

Den Wunsch, eines Tages reich zu werden, hat er dennoch nicht aufgegeben: „Der Traum vom großen Geld ist nach wie vor da.“ Doch zunächst haben andere Dinge Priorität: Geld in einem normalen Job verdienen, sich um die Familie kümmern und die Hypothek für das geerbte Haus abbezahlen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)