FC Bayern plant den Standort der Zukunft: Gute Beine brauchen Steine
wa.deSportFußballStand: 04.08.2026, 14:20 UhrKommentareUns auf Google folgenSäbener Straße, Campus, Unterhaching: Beim FC Bayern laufen die Bagger auf Hochtouren – und dahinter steckt ein durchdachter Plan.Münc...
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Stand: 04.08.2026, 14:20 Uhr
Säbener Straße, Campus, Unterhaching: Beim FC Bayern laufen die Bagger auf Hochtouren – und dahinter steckt ein durchdachter Plan.
München – Bau-Dienstleister beim FC Bayern müsste man sein – ein stetig volles Auftragsbuch wäre garantiert! Denn während Fotografen gerade erst die Bagger an der Säbener Straße abgelichtet haben, geht es längst an anderer Stelle weiter, immer weiter. Noch bevor im umgebauten Hachinger Sportpark am Sonntag das Eröffnungsspiel der Frauen gegen Paris stattfindet, wurde am Dienstag die nächste Baumaßnahme vom Tuschelthema zum Fakt: Der FC Bayern Campus wird erweitert und soll ab 2029 auch Heimat der Basketballer sein. „Performance-Komplex“ inklusive.

Für alle, die den Überblick verloren haben: Die Fußball-Profis trainieren an der Säbener Straße und spielen in der Allianz Arena; die Frauen trainieren noch am Campus und spielen ab sofort wahlweise dort (Bundesliga), in der baldigen Heimat Unterhaching (Champions League) oder der Allianz Arena (Highlights); die Basketballer trainieren und spielen im BMW Park (Alltag) oder im SAP Garden (Kracher), ehe es in zwei Jahren an den Campus geht.
FC Bayern baut und baut – und das hat einen guten Grund
Die Junioren sind dort komplett beheimatet, die Amateure spielen aber im Grünwalder Stadion. Ganz schön viele Mia-san-Mia-Orte, ganz schön weit in und (immer mehr) um München verteilt. Und trotzdem kann man den Großkopferten vom FC Bayern keinen Größenwahn vorwerfen. Vielmehr wird weitsichtig gedacht, in die Zukunft investiert. Gute Beine brauchen auch Steine.
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Dass all die Maßnahmen in Zeiten fallen, in denen sich CEO Jan-Christian Dreesen für schwarze Zahlen deutlich mehr strecken muss als seine Vorgänger, ist genauso ein Zeichen wie die Parallelität all dieser Maßnahmen. Sich an allen Ecken und Enden zu optimieren, frei werdenden Platz zu nutzen, ein Netz aus geeigneten Standorten zu weben und Synergien zu nutzen.
Das zeugt von genau jener Kreativität, die in Konkurrenz zu diversen wohlhabenderen Klubs in Europa stets gefordert wird. Was man seit dem Campus-Bau vor bald zehn Jahren weiß: dass Infrastruktur alleine nicht reicht für Erfolg. Aber sie ist ein guter Anfang dafür, dass sich nicht nur Baufirmen weiter am FC Bayern erfreuen – sondern auch die Fans.