GTA-6-Leaks: Take-Two geht mit Vorladungen auf Hacker-Jagd
Take-Two und Rockstar gehen mit allen möglichen Mitteln gegen die unter dem Namen "Cyberleeks" agierenden Angreifer vor, welche seit Anfang der Woche schrittweise Inhalte aus einer geleakten Version von GTA 6 veröffentlichen. Jetzt will man die Herausgabe von Nutzerdaten durch Microsoft & Co ...
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Take-Two und Rockstar gehen mit allen möglichen Mitteln gegen die unter dem Namen "Cyberleeks" agierenden Angreifer vor, welche seit Anfang der Woche schrittweise Inhalte aus einer geleakten Version von GTA 6 veröffentlichen. Jetzt will man die Herausgabe von Nutzerdaten durch Microsoft & Co erzwingen.
WinFuture/KI-generiert
Tröpfchenweise immer mehr Details zu GTA VI
Seit knapp einer Woche tauchen immer wieder neue Informationen rund um Grand Theft Auto VI auf, da eine Hackergruppe namens "Cyberleeks" offenbar an eine interne Vorabversion des lange erwarteten Spiels gelangt ist. Nach und nach werden immer wieder Inhalte in Form von Videos oder Bildern veröffentlicht, die mehr und mehr über das Spiel verraten.
Während die Angreifer "Spenden" in Form von Kryptowährung entgegennehmen, drohen sie auch damit, eine spielbare Build von GTA VI öffentlich verfügbar zu machen. Für den Aktienkurs des Publishers Take-Two ist der Fall alles andere als positiv, hat der Wert doch seit Beginn der Woche um rund zwei Prozent verloren. Das Unternehmen versucht deshalb, der Situation mit allen Mitteln Herr zu werden.
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Wie das US-Gaming-Portal Kotaku berichtet, hat Take-Two vor einem Gericht im US-Bundesstaat New York mehrere Verfügungen erwirkt, mit denen man Microsoft, Google und eine Reihe anderer Firmen wie etwa Discord dazu zwingen will, Nutzerdaten preiszugeben, um so den Angreifern auf die Schliche zu kommen.
DMCA-Vorladung soll Identität der Hacker enthüllen
Take-Two stützt sich bei seinem Vorgehen auf den bekannten Digital Millennium Copyright Act (DMCA) und behauptet, dass die "Cyberleek"-Gruppe mit ihren Veröffentlichungen gegen das Urheberrecht des Unternehmens verstößt. Microsoft & Co sollen deshalb alle "geschäftlichen Aufzeichnungen" und "Untersuchungsergebnisse" aus internen Nachforschungen im Zusammenhang mit "Cyberleek" herausgeben, um so die Identität der Person oder der Personen hinter den GTA-6-Leaks herauszufinden.
Anscheinend ermittelt Microsoft in dem Fall derzeit selbst intern, wobei offen ist, in welcher Weise der Softwaregigant oder die anderen Unternehmen involviert sein könnten. Derzeit machen allerdings auch Gerüchte die Runde, wonach die GTA-VI-Build möglicherweise von einem Xbox-Dev-Kit stammen könnte.
Google und Discord könnten hingegen deshalb betroffen sein, weil die Gruppe ihre Dienste zu Kommunikationszwecken genutzt hat. GTA 6 soll offiziell am 19. November 2026 in rein digitaler Form für die Xbox Series S/X und die PlayStation 5 erscheinen und ist eines der am längsten erwarteten neuen Spiele überhaupt.
Zusammenfassung
- Nach Cyberleaks-Hacks tauchen immer wieder neue Details zu GTA VI auf
- Die Angreifer drohen mit der Veröffentlichung einer spielbaren Version
- Take-Two geht gerichtlich gegen die Verbreitung des Materials vor
- Microsoft und Google sollen Nutzerdaten zur Identifizierung herausgeben
- Die gehackte Build von GTA VI stammt womöglich von einem Xbox Dev-Kit
- Der offizielle Release des Spiels ist für den 19. November 2026 geplant
Siehe auch:
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