Grillanzünder ausgegangen? Mit dem Eierkarton-Trick lösen Sie das Problem sofort

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Grillanzünder ausgegangen? Mit dem Eierkarton-Trick lösen Sie das Problem sofort

Stand: 05.08.2026, 14:10 Uhr

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Selbstgemachte Grillanzünder sind günstiger, nachhaltiger und enthalten keine problematischen Chemikalien. Mit wenigen Haushaltsmaterialien gelingt es ganz leicht.

Was tun, wenn der Grillanzünder ausgeht? Die Lösung: selbermachen. Mit einfachen Materialien wie Kerzenresten und Eierkartons können Sie in wenigen Schritten umweltfreundliche Alternativen herstellen, die nicht nur praktisch, sondern auch gesünder sind. Hier erfahren Sie, wie es geht.

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Vorteile von selbstgemachten Grillanzündern

Selbstgemachte Grillanzünder bieten zahlreiche Vorteile gegenüber gekauften Produkten. Zum einen sparen Sie Geld, da Sie auf Materialien zurückgreifen, die in den meisten Haushalten ohnehin vorhanden sind. Zum anderen sind sie umweltfreundlicher, da sie weniger Müll verursachen.

Ein Mann brät Grillgut auf einem geöffneten Kugelgrill in einem Privatgarten.

Ein selbstgemachter Grillanzünder lässt sich aus einfachen Materialien herstellen. © IMAGO/Arnulf Hettrich

Diese Materialien brauchen Sie

Für die Herstellung eines Grillanzünders benötigen Sie lediglich:

  • einen leeren Eierkarton
  • Kerzenreste
  • Sägespäne oder Ähnliches als Füllmaterial
  • einen Topf und ein Glas, um das Wachs zu schmelzen

Zusätzliche Materialien wie Tannenzapfen, Holzwolle oder alte Bienenwachstücher eignen sich ebenfalls hervorragend für alternative Anzündgelegenheiten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Sammeln Sie alle benötigten Materialien. Platzieren Sie die Sägespäne in die Mulden des Eierkartons.
  2. Erhitzen Sie Wasser in einem Topf und stellen Sie ein Glas mit den Kerzenresten hinein. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht kocht, damit keine Wasserspritzer im Wachs landen.
  3. Sobald das Wachs geschmolzen ist, gießen Sie es vorsichtig in die Mulden des Eierkartons. Drücken Sie die Sägespäne leicht hinein.
  4. Lassen Sie das Wachs vollständig aushärten, was etwa zwei Stunden dauert.
  5. Schneiden Sie die einzelnen Mulden mit einer Schere oder einem Messer auseinander. Jede Mulde ergibt einen fertigen Grillanzünder.

Weitere Ideen für DIY-Grillanzünder

Neben der klassischen Methode mit Kerzenresten und Eierkartons gibt es weitere kreative Möglichkeiten:

  • Tannenzapfen: Mit etwas Reisig und Naturkordel lassen sich schnell dekorative und effektive Anzünder herstellen.
  • Holzwolle: Knoten Sie sie zu kleinen Bündeln und nutzen Sie sie als Anzündhilfe.
  • Recycling-Materialien: Leere Klorollen oder Streichhölzer können ebenfalls als in Grillanzündern zweckentfremdet werden.