Gouverneur: Fünf Tote bei Drohnenangriff in Region Moskau
Online seit heute, 6.52 Uhr Durch einen Drohnenangriff sind in der russischen Region Moskau nach Behördenangaben fünf Menschen getötet worden. Mindestens sechs Menschen seien in einem Ind...
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Online seit heute, 6.52 Uhr
Durch einen Drohnenangriff sind in der russischen Region Moskau nach Behördenangaben fünf Menschen getötet worden. Mindestens sechs Menschen seien in einem Industriegebiet in Tschechow verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, heute auf Telegram.
Mehrere Feuer seien durch den Angriff ausgelöst worden, so der Gouverneur weiter. Die Feuerwehr habe den größten Brand in einem Lager gelöscht. Auch ein Privathaus und ein Auto seien beschädigt worden.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums fingen Russlands Streitkräfte in der Nacht insgesamt 320 ukrainische Drohnen ab.
Gouverneur: Lagerhalle bei St. Petersburg getroffen
In der Nähe der russischen Metropole St. Petersburg wurde bei einem Drohnenangriff ein Lagerhaus getroffen. Das teilte der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, heute auf Telegram mit.
Um welches Lagerhaus und um welche Firma es sich handelt, ließ er offen. Die Ukraine greift wiederholt Lagerhäuser von Onlinehändlern wie dem russischen Marktführer Wildberries an und begründet das damit, dass diese auch vom russischen Militär genutzt werden.
Sechs Tote bei Angriff auf Badeort
Bereits gestern starben im kleinen russischen Badeort Archipo-Ossipowka nach Behördenangaben sechs Menschen, als eine Drohne auf einem belebten Strand einschlug. 40 weitere seien verletzt worden. Vom Vorfall kursierte ein Video in sozialen Netzwerken, dessen Echtheit nun von der BBC bestätigt wurde.
Finnland richtet Flugverbotszonen ein
Das Nachbarland Finnland richtete als Reaktion auf den jüngsten Angriff bei St. Petersburg im östlichen Finnischen Meerbusen eine vorübergehende Flugverbotszone ein, wie die finnischen Streitkräfte auf der Onlineplattform X mitteilten. Finnland ist Mitglied der EU und der NATO und teilt eine gut 1.300 Kilometer lange Grenze mit Russland.
Russland: Ukrainische Frachter angegriffen
Die russischen Streitkräfte griffen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau sieben Frachtschiffe mit Drohnen an. Sie hätten im ukrainischen Hafen von Mykolajiw gelegen beziehungsweise seien im Schwarzen Meer unterwegs gewesen, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Ministerium.
Russland begründete solche Angriffe mehrfach damit, dass Rüstungsgüter für das ukrainische Militär transportiert würden. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben nicht.