Hamburger Datenschützer warnt: Metas Smart Glasses verstoßen gegen deutsches Recht
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Der für Meta-Dienste in Deutschland zuständige Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs sieht in der Möglichkeit, mit Metas Smart Glasses heimlich in der Öffentlichkeit zu filmen, einen Verstoß gegen das Datenschutzrecht. Ein Verbot der KI-Brillen ist denkbar.
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Meta Glasses: Smarte KI-Brille in Deutschland vor Verbot. (Bild: Meta)
Noch ist das Smart-Glasses-Segment eher klein, verzeichnet aber vergleichsweise große Zuwächse. So sollen im ersten Quartal 2026 rund 2,25 Millionen der mit KI-Funktionen ausgerüsteten smarten Brillen verkauft worden sein. Das entspricht einem Plus von 167 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
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Meta vor Smart-Glasses-Verbot in Deutschland
Im Gesamtjahr 2026 sollen rund 13,6 Millionen Smart Glasses über die Verkaufstische gehen, wie IDC prognostiziert. Aktuell hält Meta demnach mit seinen smarten Brillen einen Marktanteil von rund 70 Prozent. Doch zumindest in Deutschland könnte der Absatz von Metas Smart Glasses bald gegen Null gehen.
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Denn wie die Tagesschau schreibt, warnt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs vor den Brillen. Diese seien kaum von normalen Brillen zu unterscheiden, ermöglichen es aber, heimlich zu filmen und zu fotografieren. Nur ein kleines Lämpchen am Brillenrand zeigt an, dass gerade eine entsprechende Aufzeichnung läuft.
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Heimliches Filmen verstößt gegen Datenschutz
Fuchs ist in Deutschland für die Meta-Dienste zuständig. Nach einem ausführlichen Test der Meta-Brillen ist seine Behörde zu dem Schluss gekommen, dass das heimliche Filmen in der Öffentlichkeit gegen das Datenschutzrecht verstößt. Laut Tagesschau geht die Datenschutzbehörde daher schon gegen Meta vor und verhängt Bußgelder.
Es könnte aber noch schlimmer für Meta kommen. Denn auch ein vollständiges Verkaufsverbot der Smart Glasses in Deutschland hält Fuchs für möglich. Denn hierzulande sind Besitz und Verkauf von Aufnahmegeräten, die als Alltagsgegenstände getarnt sind, nicht erlaubt. Für Fuchs sind die Meta Glasses nach dieser Definition getarnte Kameras.
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Allerdings sind weder Fuchs noch seine Behörde für ein mögliches Verbot der Meta Glasses zuständig. Das müsste die dafür zuständige Bundesnetzagentur in Angriff nehmen. Der Tagesschau zufolge prüft die Behörde derzeit das weitere Vorgehen.
Meta soll „Super-Sensing“-KI-Brillen testen
Noch mehr Öl ins Feuer gießen dürfte da ein aktueller Bericht der Financial Times. Der Zeitung zufolge soll Meta nämlich an sogenannten „Super-Sensing“-KI-Brillen arbeiten und Tests mit Prototypen durchführen. Bei diesen Geräten sollen die Mikrofone der Smart Glasses durchgehend aufnehmen. Zudem wird alle paar Sekunden ein Foto gespeichert – und das alles ohne sichtbares Lichtsignal.
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Dieser Artikel wurde ursprünglich am 01.08.2026 veröffentlicht, interessiert jedoch immer noch sehr viele unserer Leser:innen. Deshalb haben wir ihn aktualisiert und hier nochmals zur Verfügung gestellt.
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