Gestiegener Donaupegel: Ungarisches AKW Paks geht wieder schrittweise ans Netz
Dürrefolgen Gestiegener Donaupegel: Ungarisches AKW Paks geht wieder schrittweise ans Netz Die volle Rückschaltung ist bis Mittwoch geplant. Es arbeiten bereits sieben der acht Pumpen, die der Kühlwass...
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Dürrefolgen
Gestiegener Donaupegel: Ungarisches AKW Paks geht wieder schrittweise ans Netz
Die volle Rückschaltung ist bis Mittwoch geplant. Es arbeiten bereits sieben der acht Pumpen, die der Kühlwassersicherung dienen
Paks - Dank des gestiegenen Donaupegels und Baumaßnahmen sind vier der acht Turbinen des ungarischen Kernkraftwerkes Paks erneut in Betrieb. Die Stromproduktion habe am Sonntagvormittag über 800 Megawatt betragen, erklärte der ungarische Premier Péter Magyar am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Paks. Es würden auch bereits sieben der acht Pumpen arbeiten, die der Kühlwassersicherung dienen.
Zudem wurde jüngst eine weitere Turbine im Block 1 in Betrieb genommen, deren Leistung schrittweise für den Anschluss ans Netz gesteigert würde, zitierte ihn die Ungarische Nachrichtenagentur MTI. Dabei sollen alle vier Blöcke des AKW am kommenden Mittwoch erneut bei voller Kapazität 2000 Megawatt Strom liefern können und damit die drohende Energiekrise abwenden.
Samstagnacht war zunächst Turbine 6 von Block 3 erneut zugeschaltet worden. Bis dahin lieferten nur die zwei Turbinen des Blockes 2 mit gedrosselter Leistung von 25 Prozent Strom.
Bau einer Sohlschwelle
Im Hintergrund des schrittweisen Wiederanfahrens der Turbinen stehen Notfallmaßnahmen, wie das Versenken von zwei 80 Meter langen Lastkähnen, und der begonnene Bau einer Sohlschwelle, der schneller als geplant verlaufe, betonte Magyar.
Ungarn betreibt seit 1982 in der südungarischen Stadt Paks das von der damaligen Sowjetunion gelieferte Kernkraftwerk. Gleichzeitig ist der umstrittene Bau zwei neuer Reaktorblöcke (Paks II) mittels russischem Darlehen und unter Leitung des russischen Staatskonzerns Rosatom in Planung und Ausführung. (APA, 23.8.2026)
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