Köln geht gegen E-Scooter-Chaos vor: Warum es in Köln bald weniger E-Scooter gibt
Kann ein Roller nicht mehr gefahren werden, meldet der gelernte Mechaniker das ebenfalls über seine App, damit Kollegen das Fahrzeug abholen: "Dann gehen die in die Werkstatt, werden repariert und kommen wieder...
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Kann ein Roller nicht mehr gefahren werden, meldet der gelernte Mechaniker das ebenfalls über seine App, damit Kollegen das Fahrzeug abholen: "Dann gehen die in die Werkstatt, werden repariert und kommen wieder auf die Straße." Das alles gehe relativ zügig, sagt er. Schnell wird klar: Der Markt in Köln ist hart umkämpft, die Anbieter wollen möglichst viele Scooter auf der Straße haben.
Stadt Köln reduziert drastisch: Nur drei Anbieter bleiben übrig
Nächstes Jahr wird sich die Situation allerdings grundlegend ändern: Die Stadt Köln will die Zahl der Scooter halbieren, auf maximal 10.000. Nur noch drei Anbieter sollen eine Genehmigung bekommen, derzeit läuft ein Auswahlverfahren.
"Die Anbieter müssen uns darlegen, wie sie die Anforderungen aus der Genehmigung erfüllen wollen und mit welchen Einsatz an Personal, an Zeit und Erreichbarkeit das funktionieren soll", sagt Christian Leitow vom Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung der Stadt.
Weniger E-Scooter in der Innenstadt
Er hofft außerdem, dass sich die Scooter künftig weniger in der Innenstadt knubbeln: "Wenn die Anbieter nur noch zu dritt sind kann eine Verteilung nach außen erfolgen, weil gerade der Markt im Innenstadtbereich gefragt ist." Man werde deshalb zur Vorgabe machen, dass die Anbieter eine Abdeckung der ganzen Stadt zu müssen.
Weniger Scooter in Düsseldorf, mehr Abstellflächen in Aachen
Auch Münster setzt auf Parkzonen für E-Scooter. Das Konzept werde schrittweise auf weitere Bereiche der Stadt, in denen gewerbliche E-Scooter fahren können, ausgeweitet. In einem nächsten Schritt wurden die Hauptverkehrsachsen teils bis in die Vororte in das Konzept integriert, heißt es.
Die Stadt Aachen plant aktuell mehr Abstellflächen für E-Scooter. Ziel sei, so viele Barrieren wie möglich zu beseitigen.
Tobias Tetzlaff: Abstellzonen sollten besser markiert werden
Auch Tobias Tetzlaff sagt, dass die Abstellzonen wichtig sind, um Ordnung zu bewahren. Er findet, dass sie in Köln besser markiert sein könnten - möglich wären etwa Zeichen auch auf dem Boden oder Linien als Begrenzung: "Es gibt ein Park-Zeichen in der App, aber wo genau und wie die Leute jetzt abstellen dürfen, ist nicht so gut gekennzeichnet." Und so hat er weiter genug damit zu tun, E-Scooter umzuräumen und so mehr Platz zu schaffen.