Gears of War E-Day: Ikonische Features überarbeitet - So ändert Coalition das Gameplay
„Gears of War: E-Day“ soll den Franchise-Wurzeln treu bleiben, spielerisch aber deutlich modernisiert werden. Dafür schraubt Entwickler The Coalition spürbar an der Bewegung, dem Deckungssystem und dem Gunplay.
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„Gears of War: E-Day“ soll den Franchise-Wurzeln treu bleiben, spielerisch aber deutlich modernisiert werden. Dafür schraubt Entwickler The Coalition spürbar an der Bewegung, dem Deckungssystem und dem Gunplay.
Nachdem The Coalition erst in dieser Woche einen ersten, ausführlichen Blick auf den Multiplayer-Modus von „Gears of War: E-Day“ gewährte, legten die Entwickler jetzt noch einmal nach und lieferten einen tiefen Einblick in das überarbeitete Gameplay.
Das klare Versprechen: Das Prequel wird von Grund auf neu aufgebaut, sodass es sich wie ein moderner Third-Person-Shooter spielt, gleichzeitig aber wie ein klassisches „Gears of War“ anfühlt. Und dafür ließen die Entwickler selbst die ikonischsten Features des Franchise nicht unangetastet.
Verbesserte Bewegung, neue Deckungen und Schluss mit Hyper-Bouncing
Wie The Coalition in einem detaillierten Beitrag auf dem Kurznachrichtendienst X erklärte, betrifft eine der auffälligsten Neuerungen von „Gears of War: E-Day“ das Movement. Das Team wollte die charakteristische Wucht und das Gewicht der gepanzerten COG-Soldaten beibehalten, die Steuerung aber gleichzeitig deutlich flüssiger gestalten.
So fügten die Macher neue Aktionen wie das Rutschen aus dem Sprint oder das Springen und Klettern über Hindernisse ein – letzteres erstmals auch, ohne dass man vorher zwingend in Deckung gehen muss. Außerdem schiebt das Studio dem berühmt-berüchtigten, extrem hektischen Hyper-Bouncing vergangener Tage einen Riegel vor.
Dafür wurde das Cover-Cancelling überarbeitet, sodass das Abbrechen des Deckungsanflugs nun erst kurz vor der Wand möglich ist: „Spieler müssen sich weiter auf die Deckung zubewegen, bevor der Cancel durchgeführt werden kann. Das macht ihre Flugbahn vorhersehbarer und das Abbrechen leichter lesbar. Das Aneinanderketten von Cover Cancels muss etwas langsamer erfolgen und gezielter sowie taktischer eingesetzt werden. Kein Hyper-Bouncing mehr.“
Für zusätzliche Taktik in den Gefechten soll zudem das neue Low-Ground-Cover-System sorgen: Zerstört feindliches Feuer die obere Hälfte einer Deckung, legt sich der eigene Charakter flach auf den Boden, um hinter den Trümmern Schutz zu suchen. Auch Lücken in Wänden oder Autofenstern können nun direkt zum Durchschießen genutzt werden.
Echte Ballistik, Patronen-Nachladen und klügere Locust
Und apropos Schießen: Auch beim Arsenal schraubt das Studio an wichtigen Details. Erstmals in der Serie werden beispielsweise alle Schusswaffen eine simulierte Ballistik mit echter Geschossflugzeit nutzen. Das bedeutet: Wer auf hohe Distanzen schießt, muss das Ziel künftig vorhalten.
Darüber hinaus lässt sich beim Zielen über Kimme und Korn jetzt die Schulteransicht wechseln, um besser um Ecken zu schauen. Zudem wurde das bekannte Active-Reload-System für Waffen wie die Gnasher-Schrotflinte überarbeitet, sodass man nun auch patronenweise nachladen kann. Auch Klassiker wie der Hammerburst oder die Snub-Pistole erhielten eine Überarbeitung, während das Tragen schwerer Geschütze die eigene Bewegung nicht mehr komplett einschränkt.
Damit sich die Gefechte in „Gears of War: E-Day“ noch dynamischer anfühlen, bekommen die Locust außerdem neue Verhaltensweisen spendiert: Gepanzerte Wretches können Spieler mit einem Schrei orientierungslos machen, während Seeder inzwischen als vollwertige Mini-Bosse agieren, die man erst durch geschicktes Locken aus ihren Höhlen treiben muss.
Zusammenfassend betont auch The Coalition, dass „Gears of War: E-Day“ nicht einfach nur ein Upgrade darstellen soll, sondern „ein brandneues Spiel, das von Grund auf entwickelt wurde, um sich wie Gears anzufühlen, aber wie neu zu spielen. Jede Animation, jedes Asset und jedes Feature wurde neu erschaffen, und unsere Gameplay-Sandbox ist nun über alle Modi hinweg vereinheitlicht.“
Bis sich Spieler selbst von der Neuausrichtung überzeugen können, dauert es übrigens nicht mehr lange: Vorbesteller sowie Abonnenten des Game Pass Ultimate erhalten ab dem 6. August Vorabzugang zur Multiplayer-Beta, bevor am 13. August die Open Beta startet.
Erscheinen wird „Gears of War: E-Day“ dann am 6. Oktober 2026 für die Xbox Series X/S und den PC. PS5-Spieler schauen hingegen in die Röhre: Eine Portierung für die Sony-Konsole ist nach aktuellem Stand nicht geplant.
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