FV Eppertshausen jagt ersten Saisonsieg – mit 250-Spiele-Mann

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FV Eppertshausen jagt ersten Saisonsieg – mit 250-Spiele-Mann

Stand: 14.08.2026, 14:15 Uhr

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Jubeln über die 2:1-Führung gegen Seckmauern: Aram Sahinyan und Patryk Czerwinski.

Führung gegen Seckmauern: Aram Sahinyan und Patryk Czerwinski. © Sascha Eyssen

Der FV Eppertshausen empfängt am Sonntag die SG Ueberau. Patryk Czerwinski hat rund 250 Verbandsligaspiele absolviert und ist jetzt spielender Co-Trainer in der Kreisoberliga.

Eppertshausen – Viele Jahre war Patryk Czerwinski in der Fußball-Verbandsliga Süd daheim, mittlerweile ist der 35-Jährige spielender Co-Trainer beim FV Eppertshausen in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald. Nach einem durchwachsenen Start will der FVE am Sonntag im Heimspiel gegen die SG Ueberau den ersten Saisonsieg einfahren.

Das 2:2 im Auftaktspiel gegen den TSV Seckmauern, immerhin Absteiger aus der Gruppenliga, hatte den Eppertshausener Verantwortlichen Anlass zum Optimismus gegeben. Die 0:1-Niederlage im ersten Auswärtsspiel bei Viktoria Kleestadt sorgte dann aber doch für etwas Ernüchterung. „Mit diesem Spiel waren wir gar nicht zufrieden. Da hatten wir auch keinen Punkt verdient“, ist Patryk Czerwinski die Partie vom vergangenen Sonntag in schlechter Erinnerung. Die gute Trainingswoche mache ihn aber optimistisch, dass es gegen die SG Ueberau zu drei Punkten reicht. Der Aufsteiger hat nach zwei Spielen ebenfalls einen Punkt auf dem Konto.

Auf Platz sieben beendete Eppertshausen die vergangene Saison. Diesmal soll es ins obere Tabellendrittel gehen. „Mit den Spielern, die wir jetzt dazu bekommen haben, ist das auf jeden Fall realistisch“, meint Patryk Czerwinski und verweist unter anderem auf die Zugänge Sebastian Marweg (Germania Ober-Roden) und Philipp Christoph (RW Darmstadt), die ebenfalls Verbandsliga-Erfahrung haben. Mit Marweg hatte Czerwinski schon in Ober-Roden zusammengespielt.

Die Germania war eine der Verbandsligastationen von Czerwinski, der schätzt, dass er in dieser Klasse um die 250 Spiele absolviert hat. Die meisten mit Viktoria Urberach, für die er von 2013 bis 2020 spielte und in der Saison 16/17 auch ein einjähriges Gastspiel in der Hessenliga gab. „Bei der Viktoria hatte ich meine schönste Zeit, bei der Germania hat es mir aber auch Spaß gemacht“, erinnert sich Czerwinski an seine Verbandsligajahre. Begonnen hatte er mit dem Fußball einst bei der SG Rosenhöhe, später spielte er auch für die TGS Jügesheim.

Vor zwei Jahren wollte Patryk Czerwinski als junger Familienvater den zeitlichen Aufwand für den Fußball etwas herunterschrauben und entschied sich für den Wechsel nach Eppertshausen, wo er wohnt. Zunächst war er „nur“ Spieler. Als Mark Braun Anfang 2025 das Traineramt übernahm und noch einen Co-Trainer suchte, fragte er Czerwinski. Der sagte zu und ist seitdem spielender Co-Trainer.

In Eppertshausen spielt Czerwinski auf der Sechser-Position. „Ein bisschen das Spiel dirigieren, ein bisschen die Jungs von links nach rechts scheuchen“, beschreibt Czerwinski schmunzelnd sein Aufgabengebiet. An ein baldiges Ende seiner Fußballer-Laufbahn denkt er nicht. „Ich will auf jeden Fall noch weiter spielen“, sagt Czerwinski und beantwortet auch noch die Fragen nach seinen Stärken. Er sei nach wie vor laufstark. „Ich glaube auch, dass ich eine Mannschaft mitziehen und dirigieren kann. Auf mich ist Verlass, ich ducke mich nie weg.“