Fußballweltmeisterschaft: Deutscher Schiedsrichter Felix Zwayer reist vorzeitig von WM ab

Der Einsatz des Schiedsrichters Felix Zwayer bei der WM ist nach zwei Spielen beendet. Videoschiedsrichter Bastian Dankert kann sich noch Hoffnungen aufs Finale machen. Quel...

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Fußballweltmeisterschaft: Deutscher Schiedsrichter Felix Zwayer reist vorzeitig von WM ab

Der Einsatz des Schiedsrichters Felix Zwayer bei der WM ist nach zwei Spielen beendet. Videoschiedsrichter Bastian Dankert kann sich noch Hoffnungen aufs Finale machen.

Quelle: DIE ZEIT, SID,

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  1. Juli 2026, 19:09 Uhr

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Kommt trotz sehr guter Leistungen bei der WM nicht mehr zum Einsatz: der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer. © Scott Kinser/​IMAGN IMAGES/​Reuters

Für den deutschen Fußballschiedsrichter Felix Zwayer ist die Weltmeisterschaft nach zwei Einsätzen in der Vorrunde vorzeitig beendet. Der 45 Jahre alte Berliner blieb bei seiner WM-Premiere ohne Einsatz als Hauptschiedsrichter in der K.-o.-Runde; beim Achtelfinale zwischen Spanien und Portugal (0:1) war er als Vierter Offizieller eingeteilt.

Zwayer leitete die Begegnungen von Gastgeber USA gegen Australien (2:0) und der Demokratischen Republik Kongo gegen Usbekistan (3:1). Die Leistungen des Deutschen wurden in beiden Fällen als sehr gut eingeschätzt.

Schiedsrichter-Lehrwart Lutz Wagner kritisierte die Auswahl der Unparteiischen. »Felix hatte sich mehr als zwei Spiele erhofft. Die hätte er meiner Meinung nach auch verdient gehabt«, sagte Wagner in einem Interview mit der ARD-Sportschau. Die Schiedsrichteransetzung sei »manchmal schon durchaus schwer nachvollziehbar« gewesen.

Verwickelung in Wettskandal

Der Chef der DFB Schiri GmbH, Knut Kircher, würdigte Zwayers Auftritte: »Natürlich möchte man als Sportler maximal viel erreichen und ist erst mal enttäuscht, wenn man trotz seiner Qualitäten nur zu zwei Spielen angesetzt wird«, sagte Kircher dem Sport-Informations-Dienst. »Wir sind als DFB Schiri GmbH sehr stolz auf die Leistung von Felix Zwayer und seinem Team bei dieser WM.«

Zwayer stand bereits vor viereinhalb Jahren kurz davor, seine Karriere zu beenden. Damals wurde seine Verwicklung im Fußballwettskandal 2005 um den damaligen Schiedsrichter Robert Hoyzer erneut thematisiert und öffentlich debattiert. Zwayer war in diesem Zusammenhang wegen »grob sportwidrigen« Verhaltens für sechs Monate gesperrt worden.

Anders als Zwayer ist Bastian Dankert noch nicht abgereist. Er darf sich als Videoschiedsrichter noch Hoffnungen auf einen Einsatz im WM-Finale am Sonntag machen.

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