FSV Frankfurt siegt 2:0: Gröteke-Patzer ebnet Harnafi den Weg

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FSV Frankfurt siegt 2:0: Gröteke-Patzer ebnet Harnafi den Weg

Stand: 08.09.2026, 23:25 Uhr

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Fussball  - RL Südwest - FSV Frankfurt - Hessen Kassel - 08.09.26,Adrian Bravo Sanchez (Kassel), Elias Adam Breir (FSV),- Foto: Finn Claasen/rscp-photo

Ringen um den Ball: Elias Adam Breir (rechts) vom FSV Frankfurt mit Adrian Bravo Sanchez von den Gästen aus Kassel. © Finn Claasen/rscp-photo/René Vigneron

Der FSV Frankfurt schlägt Hessen Kassel verdient mit 2:0. Beide Treffer erzielt derselbe Spieler – der zweite nach einem kapitalen Torwartfehler.

Frankfurt – Dank einer stabilen Leistung hat Fußball-Regionalligist FSV Frankfurt sich gegen Hessen Kassel mit 2:0 (1:0) behauptet. Vor allerdings nur 1174 Zuschauern hatten die Bornheimer die Partie weitgehend im Griff, nur in der Anfangsviertelstunde und Mitte der zweiten Halbzeit konnten die Nordhessen den FSV in Bedrängnis bringen. „Es war ein Kampfspiel“, sagte Torwart Lucas Becker zum Erfolg.

Nach dem intensiven Derby gegen Kickers Offenbach (1:1) entschied sich Frankfurts Trainer Victor Kleinhenz nur zu einem Wechsel in der Startformation. In der Offensive musste Emmanuel McDonald weichen, dafür erhielt Amar Suljic seine erste Bewährungsprobe von Beginn.

Doch die Bornheimer konnten nicht anknüpfen an ihre furiose Schlussphase gegen den OFC, als sie fast noch den Sieg erzwungen hätten. Es war vielmehr der KSV Hessen, der die Initiative ergriff. Nach nur zwei Minuten kam Cemal Sezer frei zum Abschluss - allerdings war sein 10-Meter-Schuss zu unplatziert, da hatte FSV-Keeper Lucas Becker keine Probleme. Dann probierte es Cemal Kayamaz zweimal, allerdings ging der Ball über die Latte (12.) respektive Frankfurts Kapitän Tim Weißmann blockte (14.).

Harnafi düpiert die Gäste-Abwehr

Dass auch der FSV Akzente setzen kann, bewies Filip Pandza, sein Diagonalschuss zischte am langen Pfosten vorbei (18.). Doch diese Aktion gab kein Selbstvertrauen. Im Gegenteil: Becker leistete sich im Spielaufbau einen herben Fehlpass, immerhin konnte der Torwart gegen Phinees Bonianga den Rückstand vermeiden (22.).

Tatendrang war wieder gefragt bei den Schwarz-Blauen. Und das nahm sich Harnafi zu Herzen: Nach Zuspiel von Corvin Bock düpierte der flinke Angreifer die Kasseler Abwehr, setzte Suljic in Szene, dessen Flachschuss aus 17 Metern am Pfosten und sogleich im Netz landete (23.). Harnafi probierte es in der Folge noch zweimal, aber Wucht fehlte, so konnte Gröteke rechtzeitig ins Eck abtauchen (27./37.). Auch nach der Pause hatte der FSV die nächste vielversprechende Szene. Bei einem Konter war das Zuspiel zu Pandza aber nicht genau genug, der Stürmer setzte den Ball neben den Pfosten (49.). Die Nordhessen registrierten, wieder die Initiative ergreifen zu müssen, um die Niederlage abzuwenden. Es gelang ihnen, Druck aufzubauen, allerdings ließ das Team in drei Situationen die Konsequenz missen.

Die „Löwen“ geben sich nicht geschlagen

Der Ausgleich war möglich, doch nach einem kapitalen Abspielfehler von Torhüter Gröteke hatte Harnafi freie Bahn und vollendete souverän (63.). Trotz des herben Rückschlags gaben sich die „Löwen“ nicht geschlagen, lautstark unterstützt von 150 Fans. Klare Aktionen konnten sie jedoch nicht kreieren, der FSV verteidigte gut. Es passte ins Bild, dass Sercan Sararer in der 88. Minute mit einem Elfmeter an Becker scheiterte.