„Attraktivität leidet“: Eintracht-Boss rechnet mit Bundesliga-Trend ab

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„Attraktivität leidet“: Eintracht-Boss rechnet mit Bundesliga-Trend ab

Frankfurt-Sportvorstand Krösche kritisiert unliebsamen Trend der Bundesliga

Stand: 30.07.2026, 21:21 Uhr

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Sportvorstand Markus Krösche übt dabei deutliche Kritik an der Entwicklung der Bundesliga – und verbindet mit dem neuen Trainer eine klare Hoffnung.

München – Nach einer verkorksten Saison inklusive einiger Diskussionen rund um Ex-Trainer Albert Riera will Eintracht Frankfurt in der kommenden Spielzeit wieder angreifen. Sportvorstand Markus Krösche wird dann wohl auch genau auf die Spielweise der Mannschaft von Rückkehrer Adi Hütter achten, denn mit der aktuellen Entwicklung in der Bundesliga ist der 45-Jährige ganz und gar nicht zufrieden.

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„Es ist schon so, dass sich der Fußball ein bisschen angepasst hat. Es wird sehr viel Mann gegen Mann gespielt, es wird sehr viel im tiefen Block verteidigt und dann auf Umschalten gesetzt. Das hat sich deutlich verändert. Man kann schon sagen, dass dadurch die Attraktivität der Spiele in der Bundesliga leidet“, sagte der Manager in einer Presserunde in Grassau, bei der auch Absolut Eintracht vertreten war.

Hütter-Verpflichtung mit Hintergedanken

Anhand von Eintracht Frankfurt versucht Krösche, seinen Punkt zu untermauern: „Vor fünf Jahren hatten wir 30 Prozent Spiele, in denen wir mehr Ballbesitz hatten als der Gegner, und 70 Prozent waren Umschalten. Heute ist das halt umgedreht. Zu 70 Prozent spielen wir gegen Mannschaften, wo wir mehr den Ball haben, und dann müssen sich die Schwerpunkte und Anforderungen entsprechend verändern.“

„Das wird am Ende jetzt genau dieser Spagat sein, dass wir diesen Weg finden, weil in der Bundesliga viele defensiv tiefer blocken und dann umschalten“, so der gebürtige Hannoveraner weiter, der in diesem Sommer unter anderem auch mit einem Wechsel zum AC Mailand in Verbindung gebracht wurde, letztlich aber in Frankfurt blieb.

Mit der Verpflichtung von Adi Hütter, der bereits von 2018 bis 2021 an der Seitenlinie der Eintracht stand, möchte Krösche diesem Trend entgegenwirken. Der Trainer habe „klare Prinzipien und Automatismen“ und wisse aus seiner Zeit in Monaco, wie es ist, wenn sich die gegnerische Mannschaft stark zurückzieht. (ps)