Sechs sind nicht genug: Formel-1-Boss kündigt Rennaufstockung schon zur nächsten Saison an
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Formel-1-Boss kündigt zusätzliche Rennen für kommende Saison an
Stand: 07.08.2026, 18:36 Uhr
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Der Formel-1-Kalender ist mit 23 Grand Prix bereits dicht gefüllt, doch F1-Boss Stefano Domenicali will den Fans in Zukunft noch mehr Rennen bieten.
London – Sage und schreibe 23 Grand-Prix-Wochenenden umfasst der Kalender der Formel 1 in dieser Saison. Kein Rekord, aber mehr als beachtlich, bedenkt man die Rennabsagen aufgrund des Krieges rund um den Iran. Unabhängig von der Zukunft der Läufe in der Region plant F1-Boss Stefano Domenicali, in Zukunft zusätzliche Rennen einzuführen.

Aktuell werden sechs Grand-Prix-Wochenenden durch Sprintrennen ergänzt. Dabei soll es aber nicht bleiben. „Wir gehen davon aus, die Anzahl der Sprints im nächsten Jahr zu erhöhen, und werden in Kürze weitere Einzelheiten bekannt geben“, erklärte Stefano Domenicali zuletzt. Wie viele zusätzliche Sprints es geben wird, steht dabei noch nicht fest. Genauso wenig wie, an welchen Rennwochenenden diese ausgetragen werden.
Ausweitung der Sprintrennen findet Unterstützer im Fahrerlager
In der Formel 1 gibt es Sprintrennen seit 2021. Statt wie in einem normalen Grand Prix erhält der Sieger hier keine 25 Punkte, sondern acht Zähler. Außerdem werden, wie der Name es schon andeutet, kürzere Rennen ohne verpflichtenden Boxenstopp gefahren. Auch beim anstehenden Grand Prix der Niederlande in Zandvoort Ende August wird am Samstag vor der Qualifikation für den Grand Prix wieder ein Sprint ausgetragen.
Eine Erhöhung der Anzahl an Sprints hat durchaus Befürworter. Etwa F1-Urgestein Flavio Briatore hätte gern eine Regelung wie in der Motorrad-Königsklasse MotoGP: Dort gibt es an jedem Rennwochenende ein Sprintrennen. „Wir müssen den Zuschauern etwas mehr bieten. Und meiner Meinung nach brauchen wir das Sprintrennen. Für mich sind es 24 Rennen, 24 Sprintrennen“, hielt der Alpine-Berater gegenüber the-race.com fest.
Die Formel-1-Eigentümer rund um Liberty Media werden mit der Ausweitung der Sprintrennen auch die finanziellen Aspekte im Blick haben. Durch die beiden Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien, die verschoben beziehungsweise abgesagt wurden, musste man im zweiten Quartal 2026 einen Umsatzeinbruch von 38 Prozent hinnehmen. (phm)