„Finde das ja ganz furchtbar“: Worauf dieser „Tatort“-Star beim Dreh überhaupt nicht steht
StartseiteBoulevardStand: 05.08.2026, 22:02 UhrKommentareUns auf Google folgenAls Schauspieler wird einem so einiges abverlangt. „Tatort“-Darstellerin Ulrike Folkerts berichtet von unangenehmen Szenen bei Dreha...
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Stand: 05.08.2026, 22:02 Uhr
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Als Schauspieler wird einem so einiges abverlangt. „Tatort“-Darstellerin Ulrike Folkerts berichtet von unangenehmen Szenen bei Dreharbeiten.
Berlin – Seit Jahrzehnten gehört Ulrike Folkerts (65) als Kommissarin Lena Odenthal zu den bekanntesten Gesichtern der ARD-Krimireihe „Tatort“. Vor der Kamera hat die Schauspielerin unzählige emotionale und körperlich anspruchsvolle Szenen gespielt. Doch auf bestimmte Szenen könnte sie getrost verzichten.

Bei der Veranstaltung „Servus München – Die Bavaria Party zum Filmfest München“ verriet Folkerts, dass sie intime Kussszenen alles andere als genießt. Besonders leidenschaftliche Momente vor der Kamera seien nicht nach ihrem Geschmack. „Ich finde das ja ganz furchtbar, wenn da so Zungenaustausch stattfindet, das muss ich echt nicht haben“, sagte die Schauspielerin. Gleichzeitig betonte sie, dass sich die Arbeitsbedingungen in der Filmbranche in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hätten.
Folkerts mag keine Zungenküsse vor Kamera: Verantwortung am Set ist dem „Tatort“-Star wichtig
So erklärte Folkerts: „Es gibt ja inzwischen Intimacy Coordinator, die am Set sind und genau diese intimen Szenen mit Schauspielern komplett durchsprechen, damit nichts Übergriffiges passiert.“ Solche speziell ausgebildeten Fachkräfte begleiten intime Szenen, legen gemeinsam mit Regie und Darstellern Abläufe fest und sorgen dafür, dass sich alle Beteiligten während der Dreharbeiten sicher fühlen.
Dass Folkerts großen Wert auf einen respektvollen Umgang am Filmset legt, zeigt sich auch abseits solcher Szenen. Im Interview mit mein/4 schilderte die Schauspielerin, dass sie sich durch ihre langjährige Erfahrung beim „Tatort“ in einer besonderen Verantwortung sieht. Wenn neue Regisseure oder Teammitglieder hinzukämen, achte sie darauf, dass der Umgangston stimme und sich alle Beteiligten respektvoll begegneten.
Auch ihre Leidenschaft für den Beruf ist ungebrochen. Ein Abschied von ihrer Rolle als Lena Odenthal stehe für sie derzeit nicht zur Debatte, da sie ihren Job „wahnsinnig gern mache“. Seit Oktober 1989 ist sie als Lena Odenthal in den Krimis zu sehen. Ihr „Tatort“-Debüt feierte sie in der Episode „Die Neue“. Verwendete Quellen: Servus München, mein/4