FC Bayern bleibt auf Flop sitzen: Transfer zu Champions-League-Klub wohl gescheitert
tzSportFC BayernStand: 01.08.2026, 16:03 UhrKommentareUns auf Google folgenDer FC Bayern München wird Sache Boey weiterhin nicht los. Ein Transfer zu dessen Ex-Klub Galatasaray Istanbul soll gescheitert sein.Mü...
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Stand: 01.08.2026, 16:03 Uhr
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Der FC Bayern München wird Sache Boey weiterhin nicht los. Ein Transfer zu dessen Ex-Klub Galatasaray Istanbul soll gescheitert sein.
München – Der FC Bayern München arbeitet weiterhin daran, seinen Kader zu verkleinern – doch ausgerechnet bei einem der aussichtsreichsten Verkaufskandidaten droht der Plan zu scheitern. Sacha Boey, der in den sportlichen Planungen von Trainer Vincent Kompany keine Rolle mehr spielt, sollte eigentlich fest zu seinem Ex-Klub Galatasaray Istanbul wechseln. Nun ist dieser Transfer offenbar geplatzt, wie die Bild berichtet.

Sportvorstand Max Eberl hatte erst kürzlich öffentlich bestätigt, dass Boey neben Joao Palhinha und Bryan Zaragoza die Erlaubnis hat, den Verein zu verlassen: „Wir haben ganz offen kommuniziert, dass wir bei den drei Spielern sehr offen sind, sie abzugeben“, sagte Eberl. In den Planungen des Rekordmeisters spiele Boey „keine Rolle“ mehr.
Boey bleibt weiter beim FC Bayern
Nach Informationen des Bild-Podcasts „Bayern Insider“ war Galatasaray sogar bereit gewesen, zwischen zehn und 15 Millionen Euro Ablöse für den 25-jährigen Rechtsverteidiger zu zahlen, um ihn dauerhaft zurückzuholen. Grund für das nun offenbar geplatzte Geschäft ist allerdings kein finanzielles, sondern ein regulatorisches Problem: In der türkischen Süper Lig gilt auch in der kommenden Saison 2026/27 die sogenannte „10+4-Ausländerregelung“.
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Gala-Cheftrainer Okan Buruk hatte bereits in den vergangenen Wochen erklärt, dass der Klub aufgrund dieser neuen Ausländerregel keine Maßnahmen bezüglich Spielern wie Boey oder dem Niederländer Noa Lang ergreifen könne, die in der vergangenen Saison auf Leihbasis für den Verein gespielt hatten. Aktuell stehen bereits 15 Spieler ausländischer Herkunft im Kader von Galatasaray – für Boey ist deshalb derzeit kein Platz.
Für den FC Bayern ist das eine bittere Nachricht, denn mit dem geplatzten Wechsel fällt einer der naheliegendsten Interessenten für Boey weg. Der Franzose war im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray nach München gewechselt, wurde dort aber nie richtig glücklich und kam in 38 Pflichtspielen lediglich auf ein Tor und fünf Vorlagen.
Im Februar 2026 wurde er bis Saisonende zurück an Galatasaray verliehen, konnte sich dort aber ebenfalls keinen Stammplatz erarbeiten. Sollte sich bis zum Ende der Transferphase kein neuer Abnehmer finden, muss der deutsche Rekordmeister wohl doch mit dem Rechtsverteidiger planen – trotz fehlender sportlicher Perspektive. (smr)