Eva Möller verpasst Finale: Platz 19 bei Dressur-WM mit Hengst Esquire

Die Oytenerin Eva Möller hat sich mit dem fünfjährigen Hengst Esquire nicht direkt für das Finale der Weltmeisterschaften qualifiziert. Am Freitag bekommt sie im Kleinen Finale eine zweite Chance.

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Eva Möller verpasst Finale: Platz 19 bei Dressur-WM mit Hengst Esquire

Stand: 06.08.2026, 19:03 Uhr

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WM Eva Möller aus Esquire

Mit dem Oldenburger Hengst Esquire verpasste die erfahrene Ausbilderin Eva Möller den Sprung in die direkte Finalentscheidung. © Hägermann

Die Oytenerin Eva Möller hat sich mit dem fünfjährigen Hengst Esquire nicht direkt für das Finale der Weltmeisterschaften qualifiziert. Am Freitag bekommt sie im Kleinen Finale eine zweite Chance.

Verden – Für die Oytenerin Eva Möller vom RV Aller-Weser ist der Auftakt bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Verden nicht nach Wunsch verlaufen. Mit dem fünfjährigen Oldenburger Hengst Esquire OLD verpasste die erfahrene Ausbilderin in der Qualifikationsprüfung der Fünfjährigen den Sprung in die direkte Finalentscheidung.

Die Richter honorierten primär den kraftvollen und elastischen Galopp des jungen Hengstes mit der Tagesbestnote von 8,3. Im Trab, in dem Esquire seine ausdrucksstarken und schwungvollen Bewegungen nicht über die gesamte Prüfung konstant zeigen konnte, gab es eine 7,3. Der raumgreifende Schritt wurde mit 7,4 bewertet. Hinzu kamen jeweils 7,7 für Gehorsam und die Perspektive des fünfjährigen Oldenburgers. In einem Teilnehmerfeld, in dem viele Pferde mit besonders ausdrucksstarken Grundgangarten, großer Elastizität und hoher Durchlässigkeit aufwarteten, reichte die Vorstellung des Oytener Duos am Ende zu 76,800 Prozent und Rang 19.

Dabei galt Esquire im Vorfeld als eines der vielversprechendsten deutschen Nachwuchspferde. Der von Möller ausgebildete und im Besitz des polnischen Dressurstalls Iwiccy Dressage stehende Oldenburger hatte sich mit starken Leistungen für die WM empfohlen. Über ihren Schützling sagte die Oytenerin zuletzt: „Ihn zeichnen seine außergewöhnlich guten Grundgangarten, aber vor allem seine Zuverlässigkeit aus.“

Ganz beendet ist die Weltmeisterschaft für das Duo jedoch noch nicht. Am Freitag geht Eva Möller mit Esquire im Kleinen Finale an den Start. Dort treten alle Pferd-Reiter-Kombinationen an, die ihre Qualifikationsprüfung ordnungsgemäß beendet haben, sich aber nicht direkt für das Große Finale qualifizieren konnten. Die drei bestplatzierten Paare der „Kleinen Runde“ lösen anschließend noch das Ticket für das große Finale am Wochenende.

Die erfahrene Jungpferdespezialistin aus Oyten erhält damit die Chance, das bislang enttäuschende WM-Ergebnis noch zu korrigieren. Auch wenn der erste Auftritt nicht den erhofften Verlauf nahm, zählt Möller seit Jahren zu den erfolgreichsten Ausbilderinnen Deutschlands – und wird mit dem talentierten Esquire alles daran setzen, im Kleinen Finale noch einmal ihr Können unter Beweis zu stellen.