Erdinger Sparda-Filiale baut um

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Erdinger Sparda-Filiale baut um

Stand: 24.08.2026, 08:02 Uhr

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Auf den Umbau der Filiale richtet sich Josef Straßer, Leiter der Sparda-Bank in Erding ein.

Auf den Umbau der Filiale richtet sich Josef Straßer, Leiter der Sparda-Bank in Erding ein. © SPARDA-BANK

Ab Herbst werden Böden, Decken, Wände und Klimatechnik erneuert. Die Bilanz 2025: Mehr Geld im Fonds, weniger Kunde.

Erding – Weniger Kunden, aber ein kleines Plus bei den Einlagen und ein größeres beim Fondsbestand – das ist die Bilanz der Erdinger Filiale der Sparda-Bank, die heuer einiges vorhat. Auch was die Räumlichkeiten betrifft. „Noch in diesem Jahr – voraussichtlich ab Herbst – wird die Filiale umgebaut und modernisiert“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bank. Die Kunden würden während der laufenden Bauarbeiten weiterhin betreut.

Die Erdinger Filiale gehört zur Sparda-Bank München eG, die 2025 mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von 19,3 Millionen Euro ein Ergebnis erzielt hat, „das über den eigenen Erwartungen liegt“, meldet die Bank. Laut Sprecherin Marianne Schmid ging die Zahl der Kunden in Erding von 11.103 auf 10.470 zum Jahresende 2025 zurück. „Diese Entwicklung nehmen wir ernst und arbeiten gezielt daran, wieder mehr Menschen für die Sparda-Bank München zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehungen zu stärken“, so Schmid gegenüber der Heimatzeitung.

Gleichzeitig seien die Kundeneinlagen um 0,2 Prozent von 227,9 auf rund 228,3 Millionen Euro gestiegen, „der Fondsbestand sogar deutlich um 14,5 Prozent von 57,1 auf rund 65,4 Millionen Euro“. Das Kreditvolumen sei hingegen von 313,8 auf 307,4 Millionen Euro zurückgegangen.

Für junge Menschen bis 31 Jahre bietet die Bank ein kostenfreies Girokonto an. „Mit unseren neuen, bedarfsgerechten Kontomodellen, dem erweiterten Bargeldverfügungsnetz mit rund 17.000 Geldautomaten und unserem modernisierten Markenauftritt haben wir bereits wichtige Schritte eingeleitet, um unsere Marktposition weiter zu stärken und verstärkt auch jüngere Zielgruppen anzusprechen“, meint Schmid.

Die Filiale in Erding besteht seit 29 Jahren. Zum aktuellen Team, geleitet seit vielen Jahren von Josef Straßer, gehören neun Mitarbeiter und eine Auszubildende. Noch in diesem Jahr – voraussichtlich ab Herbst – wird sich einiges ändern, kündigt Schmid an: „Wir investieren in die Modernisierung unseres gesamten Filialnetzes, die Filiale Erding wird daher umfassend modernisiert. Dabei werden unter anderem Böden, Decken und Wände erneuert sowie Mobiliar und Klimatechnik auf einen modernen Stand gebracht.“ Ziel sei es, ein zeitgemäßes und angenehmes Umfeld für Beratung und persönlichen Austausch zu schaffen. Zu den Kosten des Umbaus wollte die Bank nichts sagen.

„Durch die Modernisierung werden sich in Bezug auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Auszubildenden oder Öffnungszeiten keine Veränderungen ergeben“, so Schmid. „Grundsätzlich richten wir unsere Leistungen und Services an den Bedürfnissen der Kunden vor Ort aus, denn die persönliche Beratung bleibt ein zentraler Bestandteil unseres Angebots.“

Die Verbundenheit mit Erding zeige sich auch außerhalb des Bankgeschäfts: Rund 2,4 Millionen Euro flossen 2025 über den Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München in soziale, ökologische und kulturelle Projekte. 470 Initiativen in der Region Oberbayern wurden laut Schmid gefördert – von Nachbarschaftshilfen über Sport- und Kulturvereine bis hin zu Bildungsprogrammen. In die Region Erding flossen 2025 insgesamt 27.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen, darunter die Brücke Erding, die Lebenshilfe Erding, Tatendrang und Licht in die Herzen, das Leserhilfswerk der Heimatzeitung.