War dieser Fehler einer zu viel? Eintracht Frankfurt trifft Zukunftsentscheidung bei Torhüter Santos
StartseiteSportFußballStand: 17.08.2026, 13:56 UhrKommentareUns auf Google folgenWenige Tage vor Beginn der Saison wird es hektisch bei Eintracht Frankfurt. Vor allem die Torhüterfrage steht im Mittelpunkt.Fran...
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Stand: 17.08.2026, 13:56 Uhr
Wenige Tage vor Beginn der Saison wird es hektisch bei Eintracht Frankfurt. Vor allem die Torhüterfrage steht im Mittelpunkt.
Frankfurt – War dieser Patzer der eine zu viel von Kaua Santos? Der Brasilianer sah beim zweiten Gegentreffer beim 0:7-Debakel von Eintracht Frankfurt beim FC Brentford nicht gut aus. Möglicherweise war diese Begegnung im Westen von London die letzte von ihm im Trikot der Hessen. Nach exklusiven Informationen von Absolut Eintracht fehlt intern nun das Vertrauen.

Santos soll den Klub trotz eines bis 2030 laufenden Vertrags noch bis zu der am 1. September endenden Transferperiode verlassen. Die Hessen sind offen für das Modell Leihe und Kaufoption oder für einen endgültigen Verkauf. Eine Lösung muss schnell her, schließlich beginnt am kommenden Freitag (18 Uhr) der DFB-Pokal.
Santos hat nach seinem Patzer keine Zukunft mehr bei der Eintracht
Es ist eine harte Entscheidung, die sich für den mit 23 Jahren noch immer jungen Schlussmann zunächst nicht angedeutet hat. Santos hatte eine gute Vorbereitung absolviert und wirkte nach einer schwierigen Spielzeit auf dem Platz deutlich gelöster und stabiler. Trainer Adi Hütter legte sich allerdings zu keinem Zeitpunkt öffentlich fest, ob er auf ihn oder Konkurrent Michael Zetterer baut. Der Österreicher hat nun alle Eindrücke gesammelt – und tendiert inzwischen nach Kommunikation mit Krösche klar zu einer Trennung.
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Ob Konkurrent Zetterer bleibt, ist ebenfalls nicht gesichert. Leeds United hat ihn auf dem Zettel. Ob er noch Interesse an einem Verbleib hat, wenn ihm ein größerer Name vorgesetzt wird? Das ist ungewiss. Es droht die ganz große Rochade auf der Torhüterposition. Laut kicker beschäftigt sich die Eintracht mit Noah Atubolu vom SC Freiburg. Dies deckt sich mit Informationen von Absolut Eintracht.
Allerdings handelt es sich um ein großes Paket, weshalb der Deal aktuell noch als unrealistisch angesehen wird. Die Breisgauer wollen bis zu 15 Millionen Euro für den Torhüter, der zudem nicht schlecht verdient. Andererseits steht auch Freiburg unter Druck, da der Vertrag von Atubolu ausläuft und er nicht eine Saison auf der Tribüne verbringen kann. Ob sich doch noch eine Tür öffnet?
Kurzfristig bleibt spannend, wie Hütter die Situation für das Duell in Krefeld bei Oberligist St. Tönis löst. Santos wird das Gehäuse höchstwahrscheinlich nicht mehr hüten. Für ihn geht es darum, schnellstmöglich einen neuen Klub zu finden. Ihn haben weiterhin ausländische Vereine im Visier. Möglicherweise hilft ihm ein Neustart. Der Druck im Eintracht-Umfeld wurde immer größer. Und als junger Schlussmann mit wenig Kredit in eine Saison zu gehen, ist bei allem Talent und Potenzial kaum zu bewältigen.