Erst der dicke Patzer, dann sein erstes Tor: Eintracht-Neuzugang erlebt Achterbahnfahrt bei SGE-Debüt
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Stand: 12.08.2026, 22:17 Uhr
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Der Brasilianer feiert gegen den FSV Frankfurt sein Debüt für die Eintracht. Dabei liegen ein Patzer und sein erster Treffer nur Minuten auseinander.
Frankfurt – Nachdem Sommer-Neuzugang Otavio von Eintracht Frankfurt in den Testspielen gegen Mannheim und Hull City aufgrund fehlender Fitness noch nicht zum Einsatz gekommen war, stand er gegen den FSV Frankfurt erstmals für die Hessen auf dem Platz. Sein Debüt hätte dabei kaum abwechslungsreicher beginnen können. Innerhalb weniger Minuten wurde der 20-Jährige erst zum Beinahe-Pechvogel und anschließend zum Torschützen.

Dabei erwischte Otavio zunächst einen denkbar ungünstigen Start. In der 14. Minute verlor der Innenverteidiger im Duell mit Filip Pandza den Ball und ermöglichte dem Regionalligisten plötzlich eine Großchance. Pandza verfehlte das Tor jedoch knapp. Nur sieben Minuten später zeigte der Brasilianer seine Qualitäten auf der anderen Seite und köpfte eine Flanke von Can Uzun zur Frankfurter Führung ins Netz.
SGE-Neuzugang Otavio erlebt in 45 Minuten von Patzer bis Treffer alles
Nach seinem frühen Fehler stabilisierte sich Otavio und hinterließ insgesamt einen überzeugenden Eindruck. Für den jungen Brasilianer war es zugleich der erste Vorgeschmack auf seine neue Aufgabe. Die Eintracht hatte den Innenverteidiger in diesem Sommer als Perspektivspieler für ihre Defensive verpflichtet. In Frankfurt soll sich der 20-Jährige nun an das höhere Niveau gewöhnen und den Konkurrenzkampf im Abwehrzentrum zusätzlich anheizen.
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Sein Treffer leitete zugleich eine deutlichere Frankfurter Phase ein. Nur zwei Minuten nach dem 1:0 scheiterte Uzun zunächst am gegnerischen Torhüter, ehe Younes Ebnoutalib den Abpraller verwertete. Jonathan Burkardt erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. Zur zweiten Hälfte tauschte Trainer Adi Hütter seine komplette Mannschaft aus, womit auch das erste Spiel von Otavio nach 45 Minuten beendet war.
Am deutlichen Ausgang der Partie änderten die zahlreichen Wechsel schlussendlich nichts mehr. Youngster Malik Pimpong erhöhte unmittelbar nach Wiederbeginn, ehe der FSV durch einen schnell ausgeführten Freistoß von George Iorga zum Ehrentreffer kam. Ritsu Doan stellte mit einem überlegten Abschluss in die lange Ecke schließlich den 5:1-Endstand her.
Für die Eintracht war es ein souveräner Testspielerfolg. Auch Ansgar Knauff zeigte sich nach dem deutlichen Erfolg zufrieden. „Es war ein guter Test vor einer super Kulisse“, sagte der 24-Jährige am Stadionmikro. Die Richtung unter Adi Hütter sei klar: „Wir wollen aktiv sein, nach vorne spielen und den Ball schnell wiedergewinnen.“ Für Otavio dürften von diesem Abend vor allem seine turbulenten ersten 21 Minuten im SGE-Trikot hängen bleiben. (brg)