Eine lebende Legende auf dem Tennisplatz: Prime Video würdigt Novak Djokovic mit Doku
Vor 18 Jahren gewann Novak Djokovic erstmals einen Grand-Slam-Titel. Bis heute gehört der 39-Jährige zur Tenniselite. Ein Dokumentarfilm bei Prime Video zeichnet nun einen außergewöhnlichen Lebensweg nach - auf und neben dem Court.
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Stand: 17.08.2026, 08:00 Uhr

Vor 18 Jahren gewann Novak Djokovic erstmals einen Grand-Slam-Titel. Bis heute gehört der 39-Jährige zur Tenniselite. Ein Dokumentarfilm bei Prime Video zeichnet nun einen außergewöhnlichen Lebensweg nach - auf und neben dem Court.
„Er hat mich zerlegt“: Nach dem Halbfinal-Aus in Wimbledon fand Novak Djokovic im Juli deutliche Worte. Gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner sei er ohne Chance gewesen, räumte der 39-Jährige ein. Der Unterschied zu den neuen Himmelsstürmern der Tenniswelt wird zunehmend größer für den Serben. Von Karriereende war bis dato zwar noch nicht die Rede, trotzdem wagt der Prime-Video-Dokumentarfilm „Novak Djokovic: Der Wolf im Winter“ (ab 20. August) nun einen Rückblick auf eine bemerkenswerte Karriere,

Es ist die erste offizielle Dokumentation über den Ausnahmetennisspieler. Schon 2017 wurden dafür erste Aufnahmen angefertigt, verriet Djokovic vor dem Grand Slam von Wimbledon über das jahrelang andauernde Projekt. Mit Jason Hehir hat sich der „Djoker“ einen echten Profi an die Seite geholt. Der Regisseur heimste mit „The Last Dance“, einem Netflix-Dokustück über das Basketballteam der Chicago Bulls, Lobeshymnen von Publikum wie Kritikern ein.
Ein Rekord fehlt Novak Djokovic noch
Laut Prime Video bietet der Dokumentarfilm „exklusive Einblicke hinter die Kulissen großer Turniere, sein intensives Trainingsprogramm und gemütliche Momente zu Hause mit Familie und Freunden“. Auch Djokovics Aufwachsen im vom Krieg zerrütteten Serbien und finanzielle Nöte seiner Familie sollen thematisiert werden. Einschätzungen geben neben seiner Frau Jelena auch weitere Familienangehörige ab. Dazu versammelte Regisseur Hehir Tennisgrößen von Rafael Nadal über Andre Agassi und Pete Sampras bis Boris Becker vor der Kamera.
Neben interessanten Einblicken hinter die Kulissen dürfte der Dokumentarfilm auch die bemerkenswerten Erfolge des Tennisprofis beleuchten. Kein Spieler hat mehr Einzelmatches für sich entschieden (1.320), niemand stand länger auf Platz eins der Setzliste (428 Wochen). Nur einer Bestmarke jagt Djokovic (noch) hinterher: Mit einem zusätzlichen Grand-Slam-Titel würde er sich mit 25 Trophäen zum alleinigen geschlechterübergreifenden Rekordhalter machen. Wenn da Jannik Sinner und Co. mal nichts dagegen haben. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)