Ehemaliger Schützling schwärmt von Bundestrainer Klopp – und witzelt plötzlich über DFB-Comeback
tzSportFußballStand: 25.07.2026, 18:17 UhrKommentareUns auf Google folgenNach Jürgen Klopps Präsentation als Bundestrainer ist ein Ex-Schützling sicher: Fußball-Deutschland bekommt wieder Lust auf das DFB-Triko...
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Stand: 25.07.2026, 18:17 Uhr
Nach Jürgen Klopps Präsentation als Bundestrainer ist ein Ex-Schützling sicher: Fußball-Deutschland bekommt wieder Lust auf das DFB-Trikot – er sucht seine Handschuhe.
Frankfurt – Der Freitag markiert für viele Fans in Deutschland eine Zäsur: Jürgen Klopp wurde offiziell als Trainer der Nationalmannschaft vorgestellt. Einer, der dabei fast explodiert vor Euphorie, heißt Roman Weidenfeller – ehemaliger Meisterkeeper unter Klopp bei Borussia Dortmund und Mitglied der Weltmeister-Mannschaft von 2014.

Auf Instagram schreibt Weidenfeller, der fünfmal für die Nationalmannschaft im Tor stand, von einer „Zeitenwende beim DFB“. Der Deutsche Fußball-Bund habe mit dem neuen Coach alles richtig gemacht, findet der 45-Jährige. Er schwärmt davon, dass nun „der Grundstein für eine wichtige Neuausrichtung“ sei, um das DFB-Team wieder auf die Siegerspur zu führen.
Weidenfeller über Ex-Mentor Klopp: "Zum richtigen Zeitpunkt der perfekte Trainer“
Beeindruckt zeigt sich der frühere BVB-Keeper von der Wucht dieses Neuanfangs nach fußballerisch mageren Jahren für Deutschland: „Nach drei missglückten Weltmeisterschaften und zwei nicht erfolgreichen EM-Teilnahmen, nun der Neuanfang zum Erfolg! Zum richtigen Zeitpunkt, der perfekte Trainer, der vom Verwalten zum leistungsbereiten Fußball zurückkehrt“, analysiert der zweimalige deutsche Meister.
Für Roman Weidenfeller steht fest, dass Klopp mehr ist als nur ein weiterer Trainer an der Seitenlinie der Nationalmannschaft. Dieser vertrete „den Stolz des Landes authentisch“, „verkörpert inspirierend die Lust auf Fußball“, „formt das Team emotional und mit Ehrgeiz“ und nimmt die Nation „mit offener, humorvoller Kommunikation mit“, so die Lobhuldigung im Instagram-Post.
Weidenfeller lässt also keinen Zweifel daran, dass „Kloppo“ den DFB-Dampfer wieder in die richtige Spur führt (hier geht‘s zu den Pressestimmen). Nach der DFB-Pressekonferenz hätte, so schreibt er sinngemäß, jeder deutsche Fußballfan wieder Lust, sich das DFB-Trikot überzustreifen und die Nationalmannschaft mit frischer Begeisterung zu begleiten.
Der Ex-Torhüter, der seine Karriere im Sommer 2018 beendete, liebäugelt dabei sogar mit einem eigenen Comeback: Mit einem Grinsen in Richtung seiner Community erklärt Weidenfeller: „Wenn ich meine Handschuhe noch finden würde, hätte ich auch nochmal Bock.“ Mehr Liebeserklärung an Jürgen Klopp geht kaum.
Der Effekt ist deutlich: Der neue Bundestrainer steht noch keine Minute an der Seitenlinie, da facht allein seine Präsenz die Emotionen in Deutschland an. Ehemalige Mitstreiter werden zu lautstarken Fürsprechern, die Lust auf offensiven, leistungsbereiten Fußball der Nationalmannschaft machen – und Aufbruchstimmung verbreiten, nachdem es sportlich zuletzt bergab ging.
Klopp wird Bundestrainer: „Virus hat mich schon wieder gepackt“
Und wie reagieren die Follower des früheren BVB-Keepers? Durchweg positiv. Unter dem Beitrag sammeln sich Kommentare, die zeigen, wie Jürgen Klopp als Bundestrainer die Fans der Nationalmannschaft zu elektrisieren vermag:
- „Wenn es nur an den Handschuhen liegt, die sponsere ich!“
- „Schon alleine zu wissen, dass Kloppo ab jetzt bei der Nationalmannschaft an der Seitenlinie stehen wird, hat mich das Virus schon wieder gepackt.“
Mit Jürgen Klopp als Bundestrainer hat der DFB also nicht nur sportlich, sondern auch emotional einen Nerv getroffen. Doch auch für den Erfolgscoach (u. a. Champions-League-Sieger mit Liverpool) gilt: Stimmt die Entwicklung, ist alles super – falls nicht, gibt es auch medial wieder Theater. Doch diesbezüglich schickte der 59-Jährige schonmal eine Warnung.