Don Nelson ist tot: Dirk Nowitzki trauert um seinen ersten NBA-Trainer

Der Einstand in der NBA verlief für Dirk Nowitzki im Jahr 1999 holprig. Einer seiner größten Fürsprecher: Dallas-Trainer Don Nelson. Der ist nun mit 86 Jahren gestorben. Und der deutsche Superstar verabschiedete sich mit rührenden Worten.

  • 3 min read
Don Nelson ist tot: Dirk Nowitzki trauert um seinen ersten NBA-Trainer

Der Einstand in der NBA verlief für Dirk Nowitzki im Jahr 1999 holprig. Einer seiner größten Fürsprecher: Dallas-Trainer Don Nelson. Der ist nun mit 86 Jahren gestorben. Und der deutsche Superstar verabschiedete sich mit rührenden Worten.

10.08.2026, 01.31 Uhr

Dirk Nowitzki (l.) mit Don Nelson (Mitte) und Steve Nash (am 29. Juni 1998) Dirk Nowitzki (l.) mit Don Nelson (Mitte) und Steve Nash (am 29. Juni 1998)

Dirk Nowitzki (l.) mit Don Nelson (Mitte) und Steve Nash (am 29. Juni 1998)

Foto: Carolyn Herter/ NBAE/ Getty Images

Die NBA verliert eines ihrer Urgesteine. Don Nelson, erster NBA-Trainer der deutschen Basketballikone Dirk Nowitzki, ist tot. Das gab die Familie des Hall-of-Famers am Sonntag bekannt. Nelson, als Profi fünfmaliger NBA-Champion, wurde 86 Jahre alt.

»Am Sonntagmorgen ist unser geliebter Ehemann, Vater, Großvater und Urgroßvater Don Nelson im Kreise seiner liebevollen Familie friedlich zu Gott heimgekehrt«, hieß es im Statement der Familie, das NBA-Reporter Marc Stein veröffentlichte: »Während seiner letzten Woche umgaben ihn Freunde und Familie mit Liebe. Sie genossen das Geschenk seiner Freundschaft und ließen gemeinsam kostbare Erinnerungen aufleben.«

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Externen Inhalt anzeigen

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Auch Nowitzki fand rührende Worte: »Nellie ... Du hast mich nicht nur gedraftet. Du hast an mich geglaubt. Du hast Dinge in meinem Spiel gesehen, bevor mir überhaupt klar war, dass ich dazu fähig bin«, schrieb er bei X. »Ich habe es schon unzählige Male gesagt und werde es immer wieder sagen: Ich glaube nicht, dass meine Karriere so verlaufen wäre, wenn du nicht mein erster Trainer gewesen wärst und mir die Freiheit gegeben hättest, mein Spiel zu spielen. Ich kann nur DANKE sagen. Für alles. RIP, Legende.«

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Externen Inhalt anzeigen

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nach seiner Profikarriere Nelson arbeitete Nelson, der all seine Titel mit den Boston Celtics holte, 31 Jahre als Trainer für die Milwaukee Bucks, Golden State Warriors, New York Knicks und Dallas Mavericks. Nur Gregg Popovich (1390) holte als Headcoach mehr Siege als Nelson (1335). Meister wurde er in dieser Rolle allerdings nie.

Nowitzki eine Woche lang im Keller versteckt

Nelson habe den Basketball in der NBA durch »seine Unerschrockenheit, seinen Einfallsreichtum und seine tiefe Überzeugung revolutioniert«, erklärte Liga-Commissioner Adam Silver, der Nelson zudem »eine der erfolgreichsten Trainerkarrieren in der Geschichte der Liga« attestierte. »Sein Einfluss auf unseren Sport wird noch über Generationen hinweg spürbar sein«, sagte Silver.

Mehr zum Thema

  • 2 Min

  • 2 Min

1997 wechselte Nelson nach Dallas und hatte großen Anteil daran, dass die Mavericks Nowitzki im Rahmen des Drafts 1998 durch einen Deal mit den Milwaukee Bucks erhielten. Bereits ein Jahr zuvor hatten Nelson, sein Sohn Donnie und Mavericks-Besitzer Ross Perot den hochbegabten Deutschen in dessen Heimatstadt Würzburg besucht. Donnie Nelson war von 2005 bis 2021 General Manager der Mavericks, die 2011 mit Nowitzki als Starspieler ihren bislang einzigen Titel holten.

»Wir haben Dirk vor dem Draft einige Wochen lang versteckt«, erzählte Don Nelson einst der »Sports Illustrated«. »Wir hatten uns fest vorgenommen, ihn zu draften. Wir wollten einfach verhindern, dass er woanders zum Probetraining geht. Er sollte unser Spieler werden. Er war damit einverstanden. Also versteckte er sich eine Woche lang in Donnies Keller.«

jok/sid