Das «Failed-Badi-Experiment»: Die Badi Entfelden kämpft gegen Zerfall und ihr Ende
Von der Unmöglichkeit, eine Badi zu sanieren. Und von der grösseren Unmöglichkeit, sie für die Zukunft zu retten.08.08.2026, 05.31 Uhr9 LeseminutenAn einem Sommermorgen vor zwei Jahren kauert Guido Scherer nebe...
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Von der Unmöglichkeit, eine Badi zu sanieren. Und von der grösseren Unmöglichkeit, sie für die Zukunft zu retten.
08.08.2026, 05.31 Uhr
9 Leseminuten
An einem Sommermorgen vor zwei Jahren kauert Guido Scherer neben dem Schwimmbecken seiner Badi und verliert kurz die Fassung.
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Vor ihm erstreckt sich ein etwa eineinhalb Meter hoher Tunnel. Darin befinden sich eigentlich Wasserrohre für den Zu- und Abfluss aus dem Becken. Aber Scherer sieht momentan vor allem eines: Rost.
Ihm ist sofort klar: «Wenn hier nur ein Rohr platzt, können wir den Laden zumachen.» Und zwar nicht nur für ein paar Tage. Oder einen Sommer. Es hiesse: Schirm zu. Für immer.


«Bevor es besser wird, kommt es schlimmer.» Der Genossenschaftspräsident Guido Scherer auf der Kinderrutschbahn. Seine Prophezeiung wurde wahr.
Scherer hatte erst vor ein paar Monaten die Verantwortung für das bald 55-jährige Schwimmbad Entfelden in der Nähe von Aarau übernommen. Mit der permanenten Schliessung würde ein Ort verschwinden, an dem Scherer als Bub seinen Flausenkopf ins Wasser gestürzt hatte – ein Ort mit Kindheitserinnerungen so zahlreich wie die Nadeln im Tannenwald hinter der Liegewiese.
Scherer wollte das nicht zulassen, denn er hatte der Gemeinde ausdrücklich versprochen, in der Badi Entfelden nach dem Rechten zu sehen. Und dies war nach Ansicht von Scherer sicher nicht, den Betrieb zu schliessen.
Es gibt dieses physikalische Prinzip, das besagt, dass das ganze Universum zum Chaos strebt – das Fremdwort dafür ist Entropie: Alles endet im Zerfall. Sich mit aller Kraft dagegen zu stemmen, ist die Lebensaufgabe der Menschen.
Scherer hat sich 2023 dem Chaos gestellt, indem er Präsident der Schwimmbad-Genossenschaft wurde. Sein Vorgänger erkrankte plötzlich schwer, gleichzeitig gerieten die Badi-Finanzen in immer grössere Schieflage: jedes Jahr um die eine Million Franken Defizit, sechsstellige Beträge für dringende Sanierungen sowie ein Badi-Restaurant mit katastrophalen Google-Bewertungen und zahlreichen Beschwerden wegen unfreundlichen Personals – das obendrein mit ungültigen Arbeitsverträgen angestellt war.
Scherer, Berufsrealist mit HSG-Abschluss, fasste das Risiko in Zahlen, in saubere Kolonnen von Minus und Plus, und erkannte: Die Badi hatte horrende Ausgaben und lächerlich mickrige Einnahmen. Das Chaos war in Statistiken und Informationen greifbar und in dem, was seine Sinne ihm meldeten, wenn er vor dem Badi-Eingang das Chlor und das Frittieröl in der Luft erschnupperte: So ein Schwimmbad ist wie ein Danaidenfass. In ihm lösen sich Millionen von Steuergeldern auf.
In der freien Marktwirtschaft hätte so ein Unternehmen kaum eine Chance. Scherer, der FDP-Gemeinderat, der dem Liberalismus seit Jugendjahren treu ist, macht sich da keine Illusionen. Aber Generationen von Schülern müssen irgendwo lehrplanmässig schwimmen lernen, Kinderherzen mit klebrigem Wassereis und Esspapier beglückt werden und Senioren im Morgengrauen ihre Bahnen ziehen.
Scherer war zuerst noch optimistisch, dass nach einem harten Sanierungsprozess die Badi Entfelden in ein paar Jahren vielleicht sogar schwarze Zahlen schriebe. Klar, es würde schwierig werden. Und darum schwor er die Gemeindeversammlung mit einer Parole auf Durchhalten ein. Er sagte zu den Anwesenden: «Bevor es besser wird, kommt es schlimmer.»
Und es kam schlimmer.


Sprungtürme gibt es keine. «Zum Glück», sagt der Badi-Präsident. Das bringt weniger Verletzte. Und dafür Platz zum Spielen für die Kleinen.
Es war an jenem Sommermorgen, als die neue Geschäftsführerin anrief und ihm entgeistert erzählte, was sie im Tunnel entdeckt hatte. Die Rohrschellen, also die Vorrichtung, mit der die Rohre an der Decke befestigt sind, schienen komplett durchgerostet. Sie bat ihn, doch bitte selbst nachzuschauen. Scherer verliess sein Büro und kurvte in seinem Tesla durchs Quartier in Richtung Waldrand, wo die Badi Entfelden liegt.
Dort hatte Scherer seinen Entropie-Moment. Es war der Augenblick, in dem er das Ausmass des Zerfalls erst realisierte. Scherer beschreibt es heute so: «Ich wusste, dass es schlimm war. Aber ich wusste nicht, dass es so schlimm war.»
Doch Scherer hat nicht umsonst Jahrzehnte Grossbrände gelöscht für international tätige Unternehmen, deren IT-Infrastrukturprojekte von einem Schlamassel in den nächsten glitten. Noch vor dem Tunnel in der Badi, kauernd, überschlug er einen Katalog von Fragen, um das Problem zu ergründen.
Was kostet die Sanierung von einem zerfallenen Rohrsystem? Und wie genau läuft so eine Sanierung wohl ab? (Weniger zielführend, aber er stellte sich die Frage trotzdem: Wer um Himmels willen hat das so geplant und gebaut?) Im Tunnel kann vielleicht ein Gartenzwerg aufrecht stehen, aber sicher kein ausgewachsener Handwerker. Wer auch immer hier neue Rohrschellen anbringen wollte, müsste entweder auf dem Rücken liegend arbeiten oder ein Kleinkind sein.
Dass Schwimmbäder ein Millionendefizit schreiben, ist eigentlich normal. Doch in Entfelden kommen noch ein paar erschwerende Faktoren hinzu: Erstens betreibt die Badi ein ganzjähriges Hallenbad samt Sauna – abgenutzt, aber von einer ergreifenden 1970er-Jahre-Ästhetik. Die Fixkosten für den Unterhalt einer ständig Wasser und Chlor ausgesetzten Infrastruktur sind selbst in einer neuen Anlage hoch. Richtig übel wird es aber, wenn genau dieser Unterhalt über Jahre vernachlässigt wurde.
Guido Scherer wusste: Allein würde er die Wende nicht schaffen. Er würde einen Profi brauchen. Eine Führungsfigur, die sich freiwillig und ohne zu zögern ins Chaos stürzen würde.
Er fand Cony Zimmerli. Oder vielmehr: Sie fand ihn, denn sie wollte einen Arbeitsort, der näher bei ihrem Zuhause im Suhrental liegt. Seit Herbst 2023 ist sie also Geschäftsführerin der Badi Entfelden.
Zimmerli ist die Art von Frau, die die Ärmel sprichwörtlich stets bis zu den Ellbogen hochgekrempelt hat, immer bereit für den nächsten Notfalleinsatz. Sie hat eine «Kein Scheiss jetzt»-Attitüde, die auf die Sozialisierung in einem robusten Berufsfeld verweist: Sie war mehrere Jahre Geschäftsführerin des Sport- und Wellnessbads Zürich Altstetten.


«Ist das etwa das, was ich meine, dass es ist?» Die Geschäftsführerin Cony Zimmerli über den Moment, als sie den Schwarzschimmel entdeckte.
Mit fast einer halben Million Eintritten pro Jahr ist das Bad Altstetten eines der intensivst genutzten Schwimmbäder der Schweiz. Zu sagen, Zimmerli habe Erfahrung mit der Unzahl an Katastrophen, die über einen Dauernassbereich mit sechstausend Quadratmetern und dreissig Angestellten hereinbrechen können, ist noch untertrieben.
Die Badi Entfelden hatte seit Jahren Probleme, darüber sei sie informiert gewesen. «Aber ich ahnte nicht, dass unter jedem Teppich, den man lüpft, ein neues Problem auftaucht», sagt Zimmerli. Konfuse Buchhaltung, toxische Betriebskultur, antiquierte Infrastruktur, über Jahre vernachlässigter Unterhalt (O-Ton Zimmerli: «seichende Leitungen»), und dann, ganz zum Schluss, als sie schon davon ausging, sie habe jetzt wirklich alles gesehen, machte sie die (vorläufig) schlimmste aller Entdeckungen.
Sofort rief sie den diensthabenden Bademeister herbei und deutete auf den Boden: «Du, ist das etwa das, was ich meine, dass es ist?» Der Bademeister betrachtete die schwarzen Sprengsel auf den Fugen und nickte beklommen.
Schwarzschimmel. Der Endgegner jedes Schwimmbadbetriebes.
Die Sporen fliegen in der Luft und belasten die Atemwege. Seine Anwesenheit zeigte Zimmerli, dass es in Entfelden am Grundlegenden fehlte: einem funktionierenden Hygienekonzept.
Spätestens da raffte das Führungsduo Scherer-Zimmerli alles Fachwissen, das es bekommen konnte, aus seinem beruflichen und persönlichen Umfeld zusammen. Zimmerli holte ein spezialisiertes Reinigungsunternehmen. Sie machte mit ehemaligen Arbeitskollegen der Branche ein Brainstorming zu der Frage, welche Handwerker nicht nur so taten, als kennten sie sich mit dem Schwimmbadbau aus, sondern auch tatsächlich etwas davon verstanden.
Scherer fand einen Chemie-Unternehmer, der ihm mit der Sicherheit half, einen Informatik-Experten, der die IT-Infrastruktur neu aufbaute, einen Rechtsanwalt fürs Arbeitsrechtliche, einen Finanzplaner, um die Buchhaltung zu professionalisieren, und eine Medizinerin, die ein Notfallkonzept erstellte.
Der Lohn für all diese Fachleute: eine kostenlose Jahreskarte für die Badi Entfelden. Und lebenslange Dankbarkeit von Scherer, dem FDP-Gemeinderat. Auch Scherer hat von Anfang an auf Lohn verzichtet, wenn auch sein Gemeinderatsmandat ein bisschen etwas abwirft, «so 150 Franken die Woche».
Ein Team von ehrenamtlichen und im Auftrag bezahlten Profis machte sich also vor gut zwei Jahren an die Arbeit, um die Badi zu retten.
Im Nachhinein ist es schwierig, zu sagen, wann der Wendepunkt wenigstens operativ gekommen ist. Mit dem Sieg über den Schwarzschimmel? Oder kam er mit den neuen Rohrschellen? (Sie wurden für 110000 Franken ersetzt. Von Handwerkern, die auf dem Rücken lagen, um sie zu montieren.) Zu wissen, dass die Badi nicht langsam von unten verrottet, während sich oben die Sportschwimmer durch Schwärme planschender Teenies pflügen, beruhigte die Nerven des Führungsduos.
Die Spezialfirma, die den Schwarzschimmel entfernte, entwarf ein neues Reinigungskonzept. Jahrzehntealte Pumpen wurden ersetzt, so dass das Wasser im Becken gründlicher umgewälzt wird und sich keine neuen Algen oder Schimmelablagerungen bilden können.
Und dann war da noch Scherers heimlicher Albtraum, von dem bisher noch gar nicht die Rede war: ein mehrere hundert Liter fassender, in die Jahre gekommener Salzsäuretank, der in einem Häuschen gleich neben dem Eingang steht.
Im Falle eines Lecks wäre die Säure einfach in den Raum ausgelaufen, mit dem Risiko, dass sie mit anderen Substanzen, die zur Wasseraufbereitung gebraucht werden, tödliche Chlorgase bildet. Der ehrenamtliche Chemiker hielt das Horrorszenario des Laien glücklicherweise für nicht so wahrscheinlich. Er machte aber ein paar einfache Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit. Und da schlief Scherer auch wieder etwas ruhiger.


Hündeler sind willkommen, solange sie sich an Regeln halten. Die Aschenbecher gehören zu dem wenigen in der Badi, das seit Jahrzehnten ohne Beanstandung funktioniert.
Vielleicht manifestierte sich der Wendepunkt gar nie wirklich im Betrieb, sondern ausschliesslich in den Köpfen. Nicht nur bei den Angestellten und den Chefs, auch die Stimmung in den Warteschlangen am Badi-Kiosk war irgendwann eine andere.
Mitverantwortlich waren, wie Scherer sagt, drei bunte Knöpfe. Sie sind am Eingang zum Badi-Restaurant angebracht: ein lachender Spitzbub, ein Okay-Gesicht und ein Lätsch-Smiley. Damit bewerten die Gäste das Verhalten der Angestellten. Die Massnahme wirkte, und die Freundlichkeit verbesserte sich.
Eine jüngere Mitarbeiterin betreut den Instagram-Kanal, um die frohe Botschaft der Badi Entfelden wenn nicht in aller Welt, dann doch zumindest im ganzen Suhrental zu verbreiten.
Kürzlich kam sogar ein Zürcher Influencer vorbei, um die Badi zu testen. Die Fischknusperli bezeichnete er als «Highlight», die Badi-Ausstattung als «überdurchschnittlich», die Sauberkeit der WC und Liegewiesen als «annähernd perfekt». Fazit: Platz 4 in der Influencer-Rangliste der besten Badis in der Schweiz. «Nicht schlecht», schrieben die Leute in den Kommentaren. Schweizerdeutsch für: Toll!
Sicher halfen auch eine ganze Reihe von «Badi-Events», um die Stimmung aufzuheitern: Spielnachmittage mit aufblasbaren Dinos in den Schwimmbecken zum Beispiel. Ein 1.-August-Fest für die Gemeinde. Eine Hüpfburg für die Kinder. Zumba-Klassen für die Muttis. Und am letzten Tag der Saison, also bevor das Wasser abgelassen wird, dürfen sich Hunde im Schwimmerbecken austoben. Das Restaurant ergänzte sogar Mahlzeiten speziell für Hunde auf seinem Menu. Eintritt pro Tier: vier Franken.
Balzrituale in der Badi
An einem eher windig-kalten Sommervormittag sitzt Scherer mit halb zufriedener Miene auf der Kinderrutschbahn. Hinter ihm trotzt der «Äntenflitzer» dem Wetter, eine dreispurige Rutschbahn mit digitaler Zeitanzeige für die Wettrennen der Dorfjugend. Sprungtürme hat die Badi Entfelden keine. «Zum Glück», wie Scherer sagt. Denn Sprungtürme bedeuten mehr Unfallrisiko, mehr Aufsicht, mehr Personal. Mit anderen Worten: mehr Ausgaben.
Sprungtürme ziehen männliche Halbwüchsige in Horden an. Sie wollen Mädchen beeindrucken, auch wenn sie sich dabei einen Halswirbel verletzen oder versehentlich auf eine brustschwimmende Rentnerin springen. Scherer kichert, denn als er selbst in dem Alter für solche Balzrituale war, fuhr auch er extra nach Aarau in die Badi, um sich vom Fünf-Meter-Sprungturm ins Wasser klatschen zu lassen.
Scherers Stimmung ist trotz allem etwas lau. Ja, operativ läuft es viel besser. Aber ob die Badi Entfelden überleben wird, ist ungewiss. Im Keller stehen Schaltschränke, die für die Wasseraufbereitung elementar sind. Aber mit ihren dreissig Jahren sind sie eigentlich längst in der End-of-Life-Phase, wie Scherer es ausdrückt. Die Lüftungsanlage im Hallenbad könnte jederzeit den letzten Atemzug tun, eine Viertelmillion dürfte eine neue kosten.
Und da hat noch niemand von der Erneuerung der Sauna gesprochen. Um den Standard an 2026 anzupassen, müsste die Gemeinde mindestens eine halbe Million Franken in die Hand nehmen. Ein spezialisiertes Bäder-Ingenieurbüro arbeitet gerade an der Frage, wie ein langfristiger Investitionsplan für Entfelden aussehen könnte.


«Versuchen Sie einmal, eine Badi zu schliessen»: die Schildkröten-Rutschbahn und das Beachvolleyball-Feld im Schwimmbad Entfelden.
Doch was, wenn das Defizit nur noch grösser wird? Was, wenn die Löcher im Danaidenfass nie gestopft werden können? Scherer weiss, dass es eine Schmerzgrenze für die öffentliche Hand gibt, er nimmt an, dass sie deutlich unter einer Million liegt.
Aber an die Alternative möchte er gar nicht erst denken. Er sagt nur: «Versuchen Sie einmal, eine Badi zu schliessen.» Vor seinem inneren Auge ziehen Kolonnen von Rednern in Gemeindeversammlungen vorbei, sieht er verbale Zornesausbrüche an Stammtischen, eine Flut von Protest-E-Mails an die Gemeinde, polemische Berichterstattung in der Lokalpresse: einen Volksaufstand nach Schweizerart. Den könnte man überleben. Weil ehrlich gesagt: Es gibt noch andere Badis in der Region.
Doch Scherer lässt sich selbst keine Wahl, als das Unmögliche zu versuchen. Auch die Geschäftsführerin Zimmerli hat schon zu viel investiert, um jetzt aufzugeben. Diese marode Badi und ihr Stammpublikum sind ihr ans Herz gewachsen.
Ob ihr Rettungsversuch jemals an ein Ende kommt, ist ungewiss. Es hängt nicht zuletzt von dem Willen der Gemeinde ab, weiterhin Wasser in das Fass der Danaiden zu giessen. Ausserdem stimmt die Gemeinde Unterentfelden demnächst über die Fusion mit Aarau ab. Und wie sich so eine Fusion auf eine kleine, überschuldete Dorfbadi auswirkt, kann selbst der Betriebswirt Scherer mit seinen ausgeklügelten Tabellen nicht berechnen.
Derweil setzen die neuen Rohrschellen neuen Rost an, und die alten Schaltkästen im Keller nehmen ächzend ihre letzten Lebensjahre in Angriff. Der Zerfall schreitet weiter voran – im ganzen Universum und in der Badi Entfelden im hinteren Suhrental.
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