Haben Sie das gesehen? Deutscher Läufer holt grandioses Gold bei Leichtathletik-EM
wa.deSportSport-MixDeutschland im Leichtathletik-Rausch: Ruppert rennt zu Gold und lüftet Baby-GeheimnisStand: 16.08.2026, 22:55 UhrKommentareUns auf Google folgenWas für eine Bilanz bei dieser Leichtathletik-E...
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Deutschland im Leichtathletik-Rausch: Ruppert rennt zu Gold und lüftet Baby-Geheimnis
Stand: 16.08.2026, 22:55 Uhr
Was für eine Bilanz bei dieser Leichtathletik-EM. Über 3.000 Meter Hindernis holt Schwarz-Rot-Gold den nächsten Sieg.
Birmingham – Nach vielen erfolglosen Jahren steigen die deutschen Leichtathletik-Stars wie Phönix aus der Asche. Bei den Europameisterschaften in Birmingham sammeln die Athletinnen und Athleten eine Medaille nach der anderen ein. Besonders erfreulich: Plötzlich regiert das Team vor allem in den Lauf-Disziplinen. Am letzten Wettkampftag trumpfte Frederik Ruppert über 3.000 Meter Hindernis auf – und gewann.

Wie zuvor schon bei den Damen sicherte sich Deutschland über diese Distanz Gold und Bronze. Ruppert, im Vorfeld bereits zu den Topfavoriten auf den Titel gezählt, machte von Beginn an klar: Der Sieg geht hier nur über ihn. Drei Kilometer wirkt er so sicher und souverän, als hätte er in den heimischen Vitrinen bereits unzählige Medaillen aus internationalen Großereignissen hängen.
Rupprecht gewinnt 3.000-Meter-Gold bei Leichtathletik-EM
Unglaublich, aber wahr: Der 29-Jährige gewann seine erste große Medaille überhaupt. Erst im Mai hatte er den europäischen Rekord auf eine Zeit von 7:57,80 Minuten verbessert. Diese Zeit verfehlte er in Birmingham klar, denn im Moment des Zieleinlaufs prangten 8:25,33 Minuten auf der Anzeigetafel. Eine Verschlechterung, die durchaus zu verschmerzen sein dürfte.
Im Ziel jubelte der gebürtige Aachener ausgelassen und herzte auch Ehefrau Nina. Aufmerksamen Zuschauern dürfte sein Zieleinlauf nicht verborgen geblieben sein, denn: Ruppert jubelte so, wie man es von vielen Fußballern kennt. Der Daumen wanderte in Richtung Mund – wenn das einmal keine eindeutige Botschaft war. Im ARD-Interview bestätigte der Läufer: Nachwuchs ist unterwegs.
Im Januar, verriet der Europameister, soll es so weit sein. Auch für sein ungeborenes Kind gab er auf der Strecke alles, um seine Familie stolz zu machen. Karl Bebendorf sicherte sich Bronze, auch er durfte feiern. Unmittelbar vor dem Doppel-Podium hatte auch die 4x100-Meter-Staffel für Furore gesorgt. Im Mixed-Wettbewerb sicherten sich Gina Lückenkemper, Rebekka Haase, Heiko Gussmann und Kevin Kranz Silber hinter Großbritannien. (is)