„Gar nicht mitbekommen“: Urbig weicht Fragen zur Neuer-Nachfolge beim FC Bayern und im DFB-Team aus

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„Gar nicht mitbekommen“: Urbig weicht Fragen zur Neuer-Nachfolge beim FC Bayern und im DFB-Team aus

Designierter Neuer-Nachfolger Urbig hält sich zu Zukunft bedeckt

Stand: 05.08.2026, 18:57 Uhr

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Manuel Neuer deutete zuletzt ein baldiges Karriereende an. Mit Jonas Urbig steht sowohl beim FC Bayern als auch in der DFB-Elf ein Nachfolger bereit.

Hongkong – Bei der WM 2026 waren die beiden Torhüter des FC Bayern bei nahezu jeder Gelegenheit Seite an Seite zu sehen: Jonas Urbig ist beim FCB fest als Nachfolger Manuel Neuers eingeplant und besitzt auch im DFB-Team realistische Chancen, die neue deutsche Nummer Eins zu werden. Dennoch bremst das Torwart-Talent bei Fragen zu seiner Zukunft im DFB-Dress.

Jonas Urbig vertrat Manuel Neuer nicht nur im Tor in der WM-Vorbereitung.

Jonas Urbig vertrat Manuel Neuer nicht nur im Tor in der WM-Vorbereitung. © Federico Gambarini

„Ein Thema, mit dem ich mich noch nicht beschäftigt habe“, antwortete Urbig im Rahmen der Asienreise des FC Bayern vor dem Teamhotel in Hongkong kurz und knapp auf die Frage zu möglichen Einsätzen in der deutschen Nationalmannschaft. Wenn die DFB-Elf im September ihre ersten Spiele unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp absolviert, könne man ihn aber gerne noch einmal darauf ansprechen.

Urbig darf sich wohl wieder auf regelmäßige Einsätze beim FC Bayern freuen

Im Herbst stehen vier Spiele in der Nations League an. Davor geht es aber mit dem FC Bayern schon wieder in die neue Saison. Und im Gegensatz zum DFB-Team hat Urbig hier zweifelsfrei die Pole-Position auf die Neuer-Nachfolge inne. Der 40-Jährige deutete zuletzt an, dass ein endgültiges Karriereende im Sommer 2027 die wahrscheinlichste Variante darstellen würde.

„Das habe ich tatsächlich gar nicht mitbekommen“, meinte Urbig, angesprochen auf das Statement von Neuer. Schon bald könnte er also die unangefochtene Nummer Eins beim Rekordmeister sein. Doch auch schon in der abgelaufenen Saison stand Urbig regelmäßig im Kasten. 20 Spiele machte er in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League für den FCB.

Laut Neuer sind an der Aufteilung keine großen Änderungen geplant: „Ich denke, dass es ähnlich laufen wird wie in der letzten Saison.“ Somit dürfte Urbig erneut regelmäßig Gelegenheiten bekommen, um dann in der Saison 2027/28 Manuel Neuer endgültig zu beerben. Im besten Falle nicht nur beim FC Bayern, sondern auch in der deutschen Nationalmannschaft. (phm)