Polizei beendet makaberen Auftritt: „Sensenmann“ auf Klinikdach festgenommen
KI-Stimme. InfoEin 26-Jähriger hat sich am Samstag in der walisischen Kleinstadt St. Asaph einen üblen Scherz erlaubt: Verkleidet als „Sensenmann“ – eine Figur, die den Tod repräsentiert – stellte er sich auf e...
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KI-Stimme. Info
Ein 26-Jähriger hat sich am Samstag in der walisischen Kleinstadt St. Asaph einen üblen Scherz erlaubt: Verkleidet als „Sensenmann“ – eine Figur, die den Tod repräsentiert – stellte er sich auf ein Krankenhausdach. Von dort aus habe er Personal sowie Besucher angestarrt und einen Gegenstand durch die Luft geschwungen, der wie eine lange Klinge ausgesehen habe.

Wie die britische Zeitung „The Independent“ berichtete, löste der Mann in schwarzer Kluft damit am Samstag einen Einsatz der Polizei und Feuerwehr von Nordwales aus. Insgesamt dauerte der Vorfall Berichten zufolge 50 Minuten. Dabei wurden vor Ort vier Polizeifahrzeuge und ein Fahrzeug der Feuerwehr gesichtet.
Anklage wegen Störung der öffentlichen Ordnung
Die Behörden nahmen den ungebetenen Gast fest. Der Vorwurf: unerlaubte Störung der öffentlichen Ordnung ohne Grund auf einem Gelände des Nationalen Gesundheitsdiensts. Identifiziert werden konnte der Möchtegern-Sensenmann später als Leon Gillespie aus Deganwy. Der Ort liegt etwa 25 Autominuten von dem Krankenhaus entfernt.
Gillespie bekannte sich der Straftat schuldig. Das Amtsgericht in Llandudno, ebenfalls in Nordwales, verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 200 Pfund. Neben seiner Rolle als „Gevatter Tod“ trat er außerdem als Dieb auf: So gab der 26-Jährige zu, im März Katzenfutter und Katzenstreu im Wert von 30 bis 40 Pfund sowie im Mai Lebensmittel und Getränke gestohlen zu haben.
Was wollte der „Sensenmann“? Oder war er doch eine Krähe?
Warum sich Gillespie verkleidet auf das Krankenhausdach gestellt hat, bleibt unklar. Andere Zeugen beschrieben sein Outfit laut The Independent außerdem als „Krähe“. Egal, was er tatsächlich darstellen wollte – ein Sprecher des Betsi Cadwaladr University Health Board erklärte, dass das Gesundheitsamt „gegenüber Missbrauch, Aggressionen oder Belästigungen auf dem Gelände seiner Krankenhäuser eine Null-Toleranz-Politik verfolgt“.
fmg