Der Kiez feiert vegan – dieses Fest gibt's erstmals zwei Tage

Hamburg Der Kiez ist zwei Tage in den Händen von Veganern Das „Vegane Straßenfest“ findet am Wochenende auf dem Spielbudenplatz (St. Pauli) statt. Veganes Straßenfest / hfr ...

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Der Kiez feiert vegan – dieses Fest gibt's erstmals zwei Tage

Hamburg

Der Kiez ist zwei Tage in den Händen von Veganern

Das „Vegane Straßenfest“ findet am Wochenende auf dem Spielbudenplatz (St. Pauli) statt.
Veganes Straßenfest / hfr

50 Stände mit pflanzlichem Essen und Tierschutzvereine beim „Veganen Straßenfest“ auf dem Spielbudenplatz.

Auf St. Pauli dreht sich am Wochenende wieder alles um pflanzliches Essen, Tierrechte und Kultur – beim zwölften „Veganen Straßenfest“ auf dem Spielbudenplatz; der Eintritt ist frei. Erstmals geht der einmalige Mix aus Vegan-Messe und Foodfestival über zwei Tage. Einige Ausstellende kennen Sie als Empfehlung aus dieser Kolumne.

Rund 20.000 Besucher kamen 2025 auf das Straßenfest – deutlich mehr als im Jahr davor. Deswegen geht es diesmal über zwei Tage, Sonnabend und Sonntag (8. und 9. August) jeweils von 11 bis 19 Uhr – die Essenstände haben sogar bis 22 Uhr geöffnet. Organisiert wird das Straßenfest vom Verein Animal Rights Watch.

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Käse und Eis ohne Milch, Wurst aus Weizen

Wer nicht hysterisch auf vegane Produkte reagiert und Lust hat, Pflanzliches von Start-ups und kleinen Firmen zu probieren, bekommt ein einmalig breites Angebot: von pflanzlichem Käse bis Eis ohne Mich, von Wurst aus Weizen bis Donuts ohne Ei und Butter.

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„Vanozza“ ist dabei, ein Start-up aus Hamburg. Über ihren veganen Parmesan oder Brie (gibt’s u.a. bei Rewe) habe ich hier schon berichtet. Und Gründer Nico Hansen testete für die MOPO vegane Pizza. „Casheury“ kommt aus Schweden und macht großartige halb feste Käse-Spezialitäten aus Cashew-Kernen. Die „Vegane Fleischerei“ ist dabei, die Ende 2024 eine Filiale in Eimsbüttel eröffnete – allein der Name ist großartig, weil er einige Fleischfanatiker so schön erwartbar triggert. Und „Herbasch“ bietet Wurstalternativen an – beispielsweise nach Salami-Art.

Und auch die Hamburger Macher des pflanzlichen Spiegeleis „Not Egg“, das u.a. aus Sojaprotein, Mungobohnenkernen und Sojabohnenquark besteht, sind vor Ort.

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Frank Wieding vor Teller mit Gras und Steinen
MOPO-Autor Frank Wieding (60) isst seit mehr als 40 Jahren kein Fleisch. Gras und Steine musste er trotzdem noch nie essen.
Florian Quandt

Rund 50 Ausstellende kommen in diesem Jahr, darunter auch Tierrechts-Organisationen und Lebenshöfe. Außerdem gibt es an beiden Tagen Vorträge und Diskussionen. Mit dabei ist die österreichische Tierrechts-Aktivistin Sandra Pfister, die unter dem Namen Sandy P. Peng ein Modelabel betreibt und das Bühnenprogramm am Sonnabend um 11.30 Uhr eröffnet. Der Arzt und Influencer Aljosha Muttardi steht am Sonnabend (16 Uhr) auf der Bühne. Und in der Kochshow (17.45) von Sean Moxie wird es um „vegane Meeresaromen“ gehen.

Am Sonntag (11.30 Uhr) liest der Hamburger Journalist Udo Taubitz aus seinem zookritischen Kinderbuch „Zappzarapp im Zoo“. Um 13.30 Uhr machen Sandy P. Peng und der Modeladen „Vunderland“ aus dem Karoviertel eine gemeinsame Modenschau. Die vegane Foodbloggerin Franci Alexa startet um 15.15 Uhr ihre Kochshow.