Deep Cuts, Hits und ein Chor: Foo Fighters feiern ihr Hollywood-Bowl-Debüt und verabschieden Gustavo Dudamel mit einem Knall

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Deep Cuts, Hits und ein Chor: Foo Fighters feiern ihr Hollywood-Bowl-Debüt und verabschieden Gustavo Dudamel mit einem Knall

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Die Band ehrte auch den verstorbenen Schlagzeuger Taylor Hawkins – in einem kurzen, kraftvollen Set mit der Los Angeles Philharmonic.

Dave Grohl von den Foo Fighters beim Roskilde Festival in Dänemark 2024

Dave Grohl von den Foo Fighters beim Roskilde Festival 2024  |  oo Fighters spielten beim BottleRock Festival erstmals „Jesus Wants Me for a Sunbeam“– Dave Grohls persönliche Referenz an sein Nirvana-Erbe.

Foto: WireImage. Joseph Okpako. All rights reserved.

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„Es ist eine Feier“, sagte Dave Grohl und trank einen kräftigen Schluck aus einer Champagnerflasche gegen Ende des ausverkauften Foo-Fighters-Konzerts am Hollywood Bowl am Samstag, dem 22. August – und das war tatsächlich das allererste Mal, dass die 32 Jahre alte Band in dem ikonischen Venue im Herzen Hollywoods aufgetreten ist. Grohl meinte damit aber nicht nur den eigenen Gig. Er sprach von der Wucht des gesamten Abends: Die Foos gruben sich durch tiefe Albenschichten und Hits, im Rücken die vielköpfige Los Angeles Philharmonic unter ihrem geliebten Chefdirigenten Gustavo Dudamel – an dessen vorletztem Abend mit dem LA Phil, bevor er nach New York wechselt. (Keine Panik an der Westküste: Er wird regelmäßig als Gastdirigent in die Stadt und zum Ensemble zurückkehren.)

Dudamel und sein Orchester verliehen dem Foo-Fighters-Katalog eine ungeheure dramatische Tiefe. „The Pretender“ wurde von Blechbläsern getragen, die den Song wie ein verschollenes James-Bond-Thema klingen ließen, während „Razor“, ein akustischer Deep Cut aus „In Your Honor“, durch wunderschöne, schwebende Streicher aufblühte, die die instrumentalen Hauptthemen aufgriffen. Nach einem weiteren ruhigeren Song – „Home“, den die Band zum ersten Mal seit 2007 spielte – gestand Grohl: „Immer wenn wir diesen Song gespielt haben, gab es keine Chance, dass ich ihn zu Ende bringe, ohne in Tränen auszubrechen.“ Er schwärmte weiter über das Konzert mit dem Orchester: „Ich wünschte, wir könnten das jeden Abend für den Rest unseres Lebens machen, mit all diesen wunderbaren Menschen.“

Zu den weiteren Höhepunkten zählte ein Gospelchor, der „The Sky Is a Neighborhood“ und „Run“ mit Harmonie und Lebensfreude füllte, sowie eine emotionale, ausgedehnte Version von „Aurora“, die die Band ihrem verstorbenen Schlagzeuger Taylor Hawkins widmete – wie sie es seit seinem Tod regelmäßig tun. „Er hätte das geliebt“, rief Grohl und blickte in den voll besetzten Bowl.

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Feuerwerk zum Finale

Den Abschluss bildete natürlich „Everlong“ – das gesamte Orchester und der Chor steigerten sich in ein gewaltiges Crescendo, während Feuerwerk passgenau zur Musik über dem Bowl explodierte. „If anything could ever be this good again“, sang Grohl, und es fühlte sich an, als wären alle 17.500 Anwesenden einer Meinung: äußerst unwahrscheinlich.

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