Das große Backen: Andre aus Trier bringt fruchtigen Fritteusen-Snack auf den Teller
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Das große Backen Andre aus Trier bringt fruchtigen Fritteusen-Snack auf den Teller
Trier/Freudenburg · In der zweiten Folge von „Das große Backen“ hatte Andre mutige Ideen. Weniger gut lief es beim Lesen des vorgegebenen Rezepts. Ob er die Jury insgesamt überzeugen konnte?
06.08.2026 , 07:37 Uhr
In der zweiten Folge lief es ganz gut für Andre, der aus Trier kommt und in Freudenburg wohnt.
Foto: Joyn/Claudius Pflug
Es gibt ein Jubiläum zu feiern. Nicht für die Teilnehmer der Sendung, sondern für „Das große Backen“ selbst. Die 100. Folge wurde gerade gesendet und auch der Trierer Andre war wieder mit dabei. In der zweiten Folge der aktuellen Staffel hat er sich durchaus etwas getraut.
In der zweiten Runde sind nun alle Teilnehmer mit den Abläufen vertraut. Trotzdem ist bei vielen von ihnen die Nervosität deutlich zu spüren. Andre versucht von Anfang an die Erwartungshaltung zu dämpfen. Er glaubt nicht, dass er etwas mit dem Tagessieg zu tun haben wird.
Andre aus Trier tritt mit Churros-Rezept bei „Das große Backen“ an
Dabei haben die drei Aufgaben des Tages noch nicht einmal begonnen. Für zwei der Aufgaben dürfen die Hobbybäcker sich selbst ein Rezept zurechtlegen. So auch bei der ersten Herausforderung: ein Gebäck nach Wahl aus Brandteig. Ob ein großer Kuchen oder kleine Kekse dabei herauskommen, ist egal.
Andre enthüllt seinen etwas überraschenden Plan: „Ich mache heute mit dem Brandteig Churros. Ich frittiere also.“ Bei Sat.1 ist man ja auf alles vorbereitet. Auch das Frittieren wird also klappen. Doch obwohl das geräumige Backzelt mit ganz viel Küchenzubehör ausgestattet ist, gibt es scheinbar keine Fritteuse. Man sieht, wie Andre seine Churros in einem kleinen Topf frittiert – und das klappt auch ganz gut.
Aber wie schwierig kann denn ein Snack sein, den man von Kirmes, Weihnachtsmarkt und Co. kennt? Bei „Das große Backen“ lernen wir, dass eine kreative Zubereitung nicht so einfach ist. „Das war wirklich meine Angstaufgabe: Churros backen. Ich habe da Albträume von gehabt“, verrät Andre. „Sie sind nicht geplatzt, sie sind gefüllt und ich bin glücklich.“
Erste Bewertung in Folge 2 von „Das große Backen“ 2026
Das Fazit der Jury bleibt eher positiv. Richtig glücklich sind Christian Hümbs und Bettina Schliephake-Burchardt trotzdem nicht. Die beiden sind als Konditoren nämlich für die ehrlichen Urteile bei „Das große Backen“ zuständig.
Dabei klingt die Kreation vielversprechend. Auf dem Teller liegen am Ende frittierte Brandteig-Churros mit Pistazien- und Himbeercreme und weißer Schokolade. Hümbs ist sehr direkt: „Sieht aus wie eine Süßkartoffel-Pommes mit Ketchup oben drauf.“ Seine Kollegin zeigt sich insgesamt etwas diplomatischer: „Die Idee mag ich.“
Es war für Andre wohl kein Vorteil, dass er frittiert statt gebacken hat. Geschadet hat es aber auch nicht. Was den Geschmack angeht, kommt er ganz gut weg. Die schwerste Prüfung des Tages steht ihm jetzt noch bevor.
Jetzt backen alle das gleiche Rezept, das die Jury vorgibt. Bärentatzen sollen es sein, also ein feines Sandgebäck. Jeder Keks soll die gleichmäßige Form eines Herzens haben. Anschließend werden sie immer in doppelter Lage gestapelt, verbunden mit einer Ganache-Creme.
„Irgendwann macht mein Herz das nicht mehr mit“
Die Anweisungen im Rezept machen Andre zu schaffen. Es fällt ihm schwer, alles exakt nach Vorgabe umzusetzen. Damit ist er nicht alleine unter den elf verbliebenen Teilnehmern. Beim Stresslevel ist er trotzdem ganz vorne mit dabei. Denn der Trierer musste wieder die gesamte verfügbare Zeit ausnutzen.
„Lange geht das so nicht weiter. Irgendwann macht mein Herz das nicht mehr mit“, kündigt er an. Umso erfreulicher ist, dass die Jury nur bei der Form seiner Herzen etwas zu meckern hat.
Bei der abschließenden Herausforderung liegen natürlich wieder die Nerven blank. So ist das bei dem Mann, der inzwischen etwas südlich von Trier in Freudenburg lebt. Er geht ein Risiko ein und es zahlt sich aus.
Andre stapelt eine Torte zum Jubiläum
Das Jubiläum von „Das große Backen“ hat die folgende Aufgabe inspiriert. Alle Teilnehmer dürfen sich eine Torte aus früheren Staffeln aussuchen, an der sie sich für ihre neue Kreation orientieren wollen. Andre wählt einen erhöhten Schwierigkeitsgrad. Er bäckt eine Torte, die einen klassischen roten Doppeldeckerbus aus London darstellt. Das bedeutet auch, dass er in Wahrheit zwei Torten stapeln muss.
So etwas hat sonst niemand gemacht, merkt auch die Jury an. Handwerklich ist das eindeutig ein Pluspunkt. Und als es beim Geschmack wenig Raum für Verbesserungen gibt, ist eigentlich schon klar, dass Andre an diesem Tag nicht länger zittern muss. Er darf auch in der dritten Folge weiter dabei sein.
Die rote Schürze für den Tagessieg geht an Bianca – zum zweiten Mal in Folge. Auf dem letzten Platz wird es knapp. Constanze aus Hamburg hat in der Endabrechnung die wenigsten Punkte geholt. Sie muss „Das große Backen“ 2026 verlassen.