Bayer Leverkusen verzichtet bei Jarell Quansah auf Millionenregen aus der Premier League

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Bayer Leverkusen verzichtet bei Jarell Quansah auf Millionenregen aus der Premier League

Stand: 20.08.2026, 14:34 Uhr

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Bayer Leverkusen lehnt ein saftiges Angebot des FC Arsenal für Jarell Quansah ab. 2027 könnte es ihn aber zu einem Fixpreis in die Heimat ziehen.

Leverkusen – 65 Millionen Euro auf dem Tisch – und trotzdem kein Deal. Bayer Leverkusen hat dem FC Arsenal eine klare Abfuhr erteilt: Innenverteidiger Jarell Quansah bleibt im Rheinland. Der englische Meister hatte den 23-Jährigen unbedingt verpflichten wollen – allerdings vergeblich. Die Werkself plant fest mit dem Abwehrmann.

Bleibt Bayer 04 Leverkusen erhalten: Innenverteidiger Jarrell Quansah (re.).

Bleibt Bayer 04 Leverkusen erhalten: Innenverteidiger Jarell Quansah (re.). © IMAGO/DeFodi.de

Wie „Sky“ berichtet, boten die Londoner mündlich 60 Millionen Euro – plus weitere fünf Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen. Ein Gesamtpaket von 65 Millionen Euro also, das Leverkusens Investition von 35 Millionen Euro aus dem Vorjahr fast verdoppelt hätte. Erst im Sommer 2025 war Quansah vom FC Liverpool nach Leverkusen gewechselt. Doch die „Werkself“ winkte ab: Der Spieler sei unverkäuflich.

Liverpool könnte Jarell Quansah im Sommer 2027 aus Leverkusen zurückholen

Die Gunners kämpfen mit den verletzungsbedingten Ausfällen von William Saliba und Jurrien Timber, die beide eigentlich Stammkräfte in der Abwehr des FC Arsenal sind. Jarell Quansah passte perfekt ins Profil, weil er sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der rechten Abwehrseite eingesetzt werden kann.

In seiner ersten Saison bei Bayer überzeugte der Engländer auf ganzer Linie: 44 Pflichtspiele, fünf Tore – und ein Ticket für die WM 2026 unter Nationaltrainer Thomas Tuchel. Sein Vertrag läuft bis 2030, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Leverkusen hat damit jede Verhandlungsmacht auf seiner Seite. Zumindest fast jede.

Denn: Der FC Liverpool besaß laut Medienberichten in diesem Sommer eine Rückkaufoption für Quansah – je nach Quelle zwischen 60 und 70 Millionen Euro. Die Reds ließen sie ungenutzt verstreichen. Allerdings soll diese auch für den kommenden Sommer gelten, ein vorzeitiger Abgang des bis 2030 gebundenen Abwehrspielers ist damit keinesfalls ausgeschlossen. Bei einem anderen Bayer-Star soll zudem ein Premier-League-Aufsteiger ernst machen.

Nach der Leverkusener Absage richtet der FC Arsenal den Blick offenbar auf Ezri Konsa von Aston Villa. Laut „The Athletic“ soll der 28-Jährige ebenfalls rund 60 Millionen Euro kosten, eine Einigung sei mittlerweile erzielt worden. Der Medizincheck soll für Donnerstag (20. August) geplant sein. (masc)