Heilsbringer Hütter: Eintracht-Coach löst schon vor Saisonbeginn das größte Problem der SGE

StartseiteEintrachtBaut Hütter die Katastrophen-Abwehr zum Bollwerk um?Stand: 11.08.2026, 14:20 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Defensive war in der letzten Saison das große Problem von Eintracht Frankfur...

  • 3 min read
Heilsbringer Hütter: Eintracht-Coach löst schon vor Saisonbeginn das größte Problem der SGE

Baut Hütter die Katastrophen-Abwehr zum Bollwerk um?

Stand: 11.08.2026, 14:20 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Die Defensive war in der letzten Saison das große Problem von Eintracht Frankfurt. Adi Hütter ist auf bestem Weg, aus der Schwäche eine Stärke zu machen.

Frankfurt – Hinter Eintracht Frankfurt liegt eine schwierige Spielzeit. Im und um den Verein rumorte es gewaltig. Albert Riera, der als Nachfolger des geschassten Dino Toppmöller eingesetzt worden war, goss mit seinen gewöhnungsbedürftigen Umgangsformen weiteres Öl ins Feuer. Die sportlichen Probleme, die bereits in der Hinrunde ersichtlich geworden waren, bekam er in der Rückserie überhaupt nicht in den Griff.

Adi Hütter hat die Abwehr bei Eintracht Frankfurt in den Griff bekommen.

Adi Hütter hat die Abwehr bei Eintracht Frankfurt in den Griff bekommen. © picture alliance/dpa | Florian Wiegand

Trotz der harmlosen Offensive dominierte eine Problemzone alle anderen: die Abwehrreihe der SGE, löchriger als jeder Schweizer Käse. Im Herbst 2025 kulminierte das Elend zum ersten Mal: In sechs Partien kassierte die Eintracht sage und schreibe 25 Gegentore. Im Winter musste Toppmöller dann weichen, doch auch Riera wurde seiner Defensive nicht Herr.

Hütter flickt die Eintracht-Defensive

Die Probleme – mit 65 Bundesliga-Gegentoren leicht abzulesen – hatten sich schon vor der Saison abgezeichnet. Die Testspielergebnisse aus dem Sommer 2025 lesen sich im Nachhinein wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Ob unterklassig oder nicht, die SGE kassierte reihenweise mehrere Gegentore. Erst gegen den Stadtrivalen FSV Frankfurt (3:2), dann auch gegen Aston Villa (2:2), Louisville City (5:2) und Philadelphia Union (2:2). Das „nur“ eine Gegentor gegen Fulham (0:1) brachte keinen Trost.

Absolut Eintracht – der Newsletter ⚽

Der „Absolut Eintracht-Newsletter“ - ein Muss für SGE-Fans

Der „Absolut Eintracht-Newsletter“ - ein Muss für SGE-Fans © Plietsch/Imago

Seien Sie näher an der Eintracht dran als je zuvor! Unser SGE-Newsletter versorgt Sie mit den wichtigsten News, liefert Ihnen Videos, Reportagen und exklusive Interviews direkt und ganz bequem in Ihr Postfach.

Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren und Teil der SGE-Community werden. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden!

Sind Sie dabei?

HIER geht‘s direkt zur Anmeldung!

Umso entzückter dürften die Frankfurter Fans in der laufenden Saisonvorbereitung sein. Seit dem Amtsantritt von Adi Hütter ist nicht nur die Stimmung deutlich verbessert, auch die Auftritte (und die Ergebnisse) in den Testspielen können sich sehen lassen. Die Mannschaft ist giftig, mutig und vor allem defensiv stabil.

Beim 7:1 gegen den FC Gießen schoss die Eintracht-Offensive sich Mitte Juli schon einmal richtig warm und kassierte dabei das bis dato einzige Gegentor der Vorbereitung. Gegen Trabzonspor (3:0), Waldhof Mannheim (1:0) und Hull City (2:0) spielte die Adlerelf in der Folge dreimal zu null – ein wohltuender Szeneriewechsel nach dem turbulenten letzten Sommer.

Zwei weitere Tests will die Hütter-Elf vor dem Saisonstart noch bestreiten. Am Mittwoch gegen den FSV Frankfurt, am Samstag gegen den FC Brentford. Kann die Abwehr auch dann dicht halten, geht die SGE mit breiter Brust in den Pflichtspielauftakt. Jener steigt am 21. August im DFB-Pokal gegen den SC St. Tönis. Eine Woche später, am 29. August, beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem Auswärtsspiel bei Union Berlin. (mbo)