Basisarbeit für Löwen-Besserung

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Basisarbeit für Löwen-Besserung

Stand: 07.08.2026, 17:59 Uhr

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Zurück in der Löwen-Schule: Trainer Tom Pokel an der Taktiktafel. © Patrick Scheiber/Jan Hübner

In Frankfurt beginnen die Vorbereitungen auf eine Eishockey-Saison, die erfreulicher werden soll als die vorherige.

Frankfurt – Raus aufs Eis ging es flott und mit Applaus, der Rückweg in die Kabine dauerte länger und war etwas schwieriger. Aber auch schön. Nach getaner Arbeit standen Dutzende eher kleinere Fans vor den Frankfurter Löwen, mit der Bitte um Autogramme und gemeinsame Fotos – eine dankbare, gern erledigte Aufgabe, die auch gestandene Recken wie Konrad Abeltshauser rührte. „Das ist natürlich super, wenn man so empfangen wird, da fühlt man sich gleich willkommen“, sagte der erfahrene Verteidiger, nach zehn Jahren mit vier Meisterschaften aus München an den Main gezogen. Und ein Hoffnungsträger, dass die neue Saison in der ersten Klasse des deutschen Eishockeys aus Löwen-Sicht erfreulicher verläuft als die vorherige.

„Uns ist allen bewusst, dass wir erfolgreicher sein müssen. Den Weg dorthin müssen wir uns Schritt für Schritt hart erarbeiten“, betonte Sportdirektor Jan Barta beim ersten Mannschaftstraining. Mit der Kaderplanung habe man dafür die Weichen gestellt und die Mannschaft gezielt verstärkt. „Jetzt liegt es an uns, eine Art Eishockey zu spielen, auf die wir alle stolz sein können.“ Geprägt von Geschwindigkeit und Physis. Wichtig für Barta: „Wir haben für jeden Spieler die Rolle klar definiert. Jeder muss auch so spielen, wie wir ihn geholt haben. Dann haben wir eine Chance, dass der Plan aufgeht.“

Anders als in der vergangenen Spielzeit, die schaurig begann und auf dem 13. und vorletzten Platz endete. Und immerhin mit einem späten Aufwärtstrend, da trug die Arbeit von Tom Pokel, der mittendrin Tom Rowe hinter der Bande abgelöst hatte, Früchte. Nun freut sich der Headcoach, auf dem selbst die meisten Hoffnungen ruhen, sechs Wochen Vorbereitung zu haben und nicht wie beim Einstieg im November im laufenden Betrieb operieren zu müssen: „Man braucht diese Basis, um den Spielern das beizubringen, was wir wollen, dass sie das automatisieren, alles eingespielt ist.“

Damals im Winter wurde es nach sechs Wochen besser. Nun will man nach dieser Zeit bereit für die neue Runde sein, zum ersten Spiel in Schwenningen am 18. September. Ein Vorteil für Pokel: Dass viele Spieler seine Vorstellungen in der vergangenen Saison bereits einstudiert haben: „Man sieht, dass sie die Spielzüge kennen.“ 15 Löwen sind geblieben, zehn dazugekommen. Mit Adam Scheel auch eine neue Nummer eins, der mit seinen Torwartkollegen am Freitag gegen viertel vor zehn vor rund 200 Zuschauern den Anfang machte, zehn Minuten vor den restlichen Löwen. Wobei Fabio Kose fehlte: Der Verteidiger fällt verletzt bis Mitte, Ende September aus.

Eine Stunde und zehn Minuten mit viel Tempo und vielen Abschlüssen später war der Trainer zufrieden: „Wir wollten die Beine in Bewegung bringen“, erklärte Pokel, Konrad Abeltshauser war auch glücklich: „Die Vorfreude war riesig, dass es endlich losgeht. Man hat es an dem großen Grinsen in den Gesichtern gesehen.“ Auf dem Eis und den Rängen am Ratsweg.