Austria erwartet mit neuem Selbstvertrauen Meister LASK

Bundesliga Austria erwartet mit neuem Selbstvertrauen Meister LASK Rapid peilt in Ried Sieg Nummer sechs an. Personelle Fragezeichen stellen sich bei Salzburg vor Match in Wolfsberg ...

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Austria erwartet mit neuem Selbstvertrauen Meister LASK

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Austria erwartet mit neuem Selbstvertrauen Meister LASK

Rapid peilt in Ried Sieg Nummer sechs an. Personelle Fragezeichen stellen sich bei Salzburg vor Match in Wolfsberg

Zwei Fußballspieler des Teams Austria Wien in violetten Trikots feiern auf dem Spielfeld. Im Hintergrund sind leere gelbe und blaue Tribünenplätze sichtbar.
Hier kommen die jungen Wilden. Und sie spielen in Violett.

Wien - Mit dem Gastspiel bei der Wiener Austria wartet am Sonntag (19.00 Uhr) auf Meister LASK der erste Härtetest der noch jungen Saison. Neun Tage nach dem souveränen 3:0 über den GAK stehen die Linzer in Favoriten vor einem Duell gegen Veilchen, die sich am Donnerstag in der Conference-League-Quali neues Selbstvertrauen erarbeiteten und das Auftakt-0:3 gegen den WAC vergessen machen wollen. Schon um 17.00 Uhr steigen die Duelle zwischen Ried und Rapid sowie dem WAC und Salzburg.

Austria - LASK: "Frische" Veilchen vor harter Nuss

Die Austria holte sich mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Beitar Jerusalem eine ordentliche Mutinjektion. "Wir haben diese 'never give up'-Mentalität gezeigt", freute sich Trainer Stephan Helm, der dank einiger Personalumstellungen gegen Israels Vizemeister am Sonntag "eine sehr frische" Mannschaft versprach. Abwehrchef Aleksandar Dragovic könnte wieder von Beginn an mitwirken, beim jüngst fehlenden Stürmer Johannes Eggestein sei er "sehr zuversichtlich", betonte Helm. Der Burgenländer galt nicht immer als Freund großer Rotation, ist nun aber überzeugt: "Auf lange Sicht gesehen, bringt diese Herangehensweise mehr."

So jung wie gegen Beitar wird man gegen den LASK also wohl nicht auftreten, so oder so wird es gegen die Oberösterreicher aber schwer. "Der LASK hat in der ersten Runde den überzeugendsten Auftritt hingelegt", stellte Helm fest. "Die Mannschaft ist fast gleich geblieben, und der Trainer ist noch da. Ich denke, dass er wieder eine sehr gute Rolle um den Titel spielen wird." Die jüngste Statistik gegen die Linzer ist höchst negativ. In der vergangenen Saison kassierte man bei einem Unentschieden drei Niederlagen, nur eines der vergangenen zwölf Heimspiele gegen den LASK (6 Remis, 5 Niederlagen) konnte man gewinnen - am 25. August 2024 mit 2:1.

Der Double-Sieger bekundete dennoch Respekt. "Wir wissen, dass es ein hartes Stück Arbeit wird", stellte Coach Dietmar Kühbauer fest. "Auch wenn der Bundesliga-Start bei der Austria nicht gut verlaufen ist, hat ihnen das Europacup-Spiel unter der Woche mit Sicherheit Selbstvertrauen gegeben." In den bisherigen zwei Pflichtspielen (7:0 im Cup gegen Kalsdorf und 3:0 gegen den GAK zum Ligaauftakt) kassierte seine Elf noch kein Gegentor. Noch müssen die Athletiker, die am 19. August mit dem Champions-League-Play-off gegen Celtic ins europäische Geschehen einsteigen, auch keine Doppelbelastung verkraften.

Ried - Rapid: Rapid peilt Sieg Nummer sechs an

Rapid reist mit dem Selbstvertrauen von fünf Siegen in fünf Pflichtspielen ins Innviertel. Die Rieder haben in der vergangenen Saison aber drei Duelle hintereinander gewonnen, ehe sich Rapid im Europacup-Play-off-Rückspiel entscheidend durchsetzte. "Ich erwarte ein anderes Match als zuletzt. Ried hat einen neuen Coach, und sie spielen auch etwas anders als in der letzten Saison. Ich möchte aber auch betonen, dass sich bei uns einiges geändert hat und wir nun besser sind. Daher erwarte ich einen wesentlich besseren Auftritt von uns als zuletzt in Ried", meinte Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup. Zu einem Wiedersehen kommt es für die Rapidler mit ihrem ehemaligen Kapitän. Stefan Schwab ist nach sechs Jahren im Ausland bei Ried angeheuert.

Die Rieder sind mit einem 1:1 bei Aufsteiger Austria Lustenau in die Saison gestartet. "Über weite Strecken hat das gut funktioniert", resümierte Trainer Mario Despotovic. "Wir wollen an die positiven Dinge aus Lustenau anknüpfen, uns weiter verbessern und zuhause mit unserer Energie und unserer Spielweise überzeugen." Rapid ist aber ein anderes Kaliber als die Vorarlberger. "Sie verstehen es, spielerisch Chancen zu generieren und haben die Qualität, einen Gegner einzuschnüren", meinte Verteidiger Oliver Steurer, der hofft, dass Rapid noch ein bisschen Müdigkeit vom Auswärtsspiel in Estland spürt. "Wir müssen zeigen, dass wir spritziger, galliger und härter in den Zweikämpfen sind als sie. Dann können wir gegen Rapid wieder punkten."

WAC - Salzburg: Personelle Fragezeichen bei Salzburg

Auch auf Salzburg wartet nach einem erfolgreichen Europacup-Abend ein herausforderndes Auswärtsmatch. Die Roten Bullen sind in Wolfsberg seit drei Spielen sieglos und haben die jüngsten zwei Gastspiele im Lavanttal verloren. Zudem tritt der WAC nach dem 3:0 gegen Austria Wien mit breiter Brust an. "Eine Mannschaft, die die Meisterschaft mit einem 3:0 startet und dabei so auftritt, sollte man keinesfalls unterschätzen", betonte Salzburg-Trainer Danny Röhl.

Für den Coach gilt es, nach dem 1:0 am Donnerstag gegen Pafos vor allem auf die Fitness seiner Spieler zu schauen. Das Mittelfeld muss er abgesehen von Abubakr Barry möglicherweise komplett neu aufstellen, weil Edmund Baidoo, Soumaila Diabate, Gaoussou Diakite und Damir Redzic gegen die Zyprer angeschlagen ausgetauscht werden mussten und für Sonntag fraglich sind. Zudem fällt Enrique Aguilar mit einem Unterarmbruch mehrere Wochen aus.

Besonders groß ist die Vorfreude von Nikolas Veratschnig auf die Reise nach Wolfsberg. Der Verteidiger war im Nachwuchs des WAC ausgebildet worden, schaffte dort den Sprung zu den Profis und kehrt nun als Kapitän des Gegners zurück. Sportlich stellt er sich auf eine große Herausforderung ein. "Der WAC hat mit dem 3:0 gegen die Wiener Austria viel Selbstvertrauen getankt und wird aggressiv auftreten. Deshalb müssen wir diese Zweikämpfe annehmen, um so ins Spiel zu kommen. Was wir im Vergleich zu unserem ersten Match (1:0 gegen Hartberg) verbessern müssen, ist, dass wir unsere Chancen besser nutzen. Sonst wird es sehr schwer, in Kärnten zu gewinnen", sagte der 23-Jährige. (APA; 7.8.2026)

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