34-jähriger Deutscher stellte in Tirol Bobbycar-Tempo-Weltrekord auf
Der 34-jährige Deutsche Marcel Paul hat Dienstagnachmittag auf der Sellraintalstraße (L 13) in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) auf seinem umgebauten Bobbycar mit 149,875 km/h einen neuen Bobbycar-Tempo-Weltrekord...
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Der 34-jährige Deutsche Marcel Paul hat Dienstagnachmittag auf der Sellraintalstraße (L 13) in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) auf seinem umgebauten Bobbycar mit 149,875 km/h einen neuen Bobbycar-Tempo-Weltrekord aufgestellt.
Er brach damit seinen eigenen Geschwindigkeitsrekord von 130,72 km/h aus dem Jahr 2022.
Zuvor hatte die zuständige Bezirkshauptmannschaft die Genehmigung für den Weltrekordversuch erteilt.
Der 34-Jährige hatte zuvor um eine entsprechende Genehmigung angesucht, hieß es. Die Bezirkshauptmannschaft stellte schließlich einen positiven Bescheid aus. Die Polizei Kematen überprüfte daraufhin, ob die von der Bezirkshauptmannschaft auferlegten Auflagen eingehalten werden. Unter anderem seien Absperrungen und Ordner notwendig gewesen. Für die Ordner sorgte der Hesse selbst.
Gegen 13.00 Uhr raste Paul dann die 2,4 Kilometer lange Straße hinunter, die ein Gefälle von bis zu 16 Kilometern aufweist. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa räumte der Waghalsige dabei ein, dass die Abfahrt wegen einiger leichter Kurven „besonders schwierig“ gewesen sei. „Das lag an einigen leichten Kurven, in denen ich die Ideallinie fahren musste“, sagte der Elektrotechniker. Das Rekord-Institut für Deutschland (RID) bestätigte seinen Tempo-Rekord.
34-Jähriger hatte vor Rekord Pause eingelegt
Der Deutsche hatte nach eigenen Angaben vor dem nunmehrigen Temporekord eine Trainingspause eingelegt. Stattdessen sei er „auf der Suche nach der perfekten Straße für einen Rekordversuch“ gewesen. Sein Ziel war es sodann, nach erfolgreich abgeschlossener Suche, in Tirol seinen Rekord von 148,45 Stundenkilometern, den er 2023 mit einem E-Bobbycar aufgestellt hatte, ohne Motor zu überbieten.
Grundsätzlich trainiert Paul aus Gedern im hessischen Wetteraukreis auf einer Strecke, die in der Nähe seines Hauses liegt. Auf dieser sei es möglich, rund 100 km/h zu erreichen. Im Sommer übe er dort „etwa einmal die Woche“.
Agenturen, kob | 29.07.2026, 13:06