Ausbildungsanlage für Feuerwehren im Burgendlandkreis fast fertig

Feuerwehr und Katastrophenschutz erhalten in Sachsen-Anhalt eine moderne Infrastruktur für die Aus- und Weiterbildung. Dazu errichtet der Burgenlandkreis ein neues Gefahrenabwehrzentrum zwischen Naumburg und Wethau.

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Ausbildungsanlage für Feuerwehren im Burgendlandkreis fast fertig

Standort im Burgenlandkreis

Bauarbeiten für Ausbildungsanlage für Feuerwehren auf Zielgeraden

Stand: 19.07.2026 17:34 Uhr

Feuerwehr und Katastrophenschutz erhalten in Sachsen-Anhalt eine moderne Infrastruktur für die Aus- und Weiterbildung. Dazu errichtet der Burgenlandkreis ein neues Gefahrenabwehrzentrum zwischen Naumburg und Wethau.

von MDR SACHSEN-ANHALT

Die Bauarbeiten für das neue Gefahrenabwehrzentrums im Burgenlandkreis befindet sich auf der Zielgeraden. Wie der Landkreis am Samstag mitteilte, wurde jetzt der Grundstein für die Außenanlagen gelegt – und zwar im Gewerbegebiet zwischen Naumburg und Wethau. Begonnen hatte der Bau des Zentrums vor zwei Jahren.

Götz Ulrich (CDU), Präsident des Landkreistages und Landrat Burgenlandkreis, spricht in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Landräte-Konferenz.

Als Landrat ist Götz Ulrich (CDU) mitverantwortlich für den Bau des Gefahrenabwehrzentrums.

Im Außenbereich soll nach Angaben des Landkreises für rund 2,4 Millionen Euro eine Kreisausbildungsanlage entstehen. Geplant sind zwei Projekte: zum eine sogenannte Kalthalle, in der technische Geräte für Feuerwehren gelagert werden, zum anderen eine Containerburg für Übungszwecke.

Übungsgelände verbindet Theorie und Praxis

Wie es hieß, soll die Brandbekämpfung in einer Brandwanne geübt werden können. Auch eine Tunnel- und eine Gleisanlage sind demnach Teil des Übungsareals, auf dem die Feuerwehren zum Beispiel auch üben können, wie man Personen rettet und Lecks abdichtet.

Eine Integrierte Leitstelle arbeitet bereits seit Januar und die Feuerwehrtechnische Zentrale seit März dieses Jahres. Beide Einrichtungen sind Teile des Gefahrenabwehrzentrums, das schon von Feuerwehren und Organisationen des Katastrophenschutzes genutzt werden kann.

Geld aus Sondervermögen des Bundes

Das Großprojekt kostet 15,4 Millionen Euro. Finanziert wird es auch aus dem milliardenschweren Investitionsprogramm des Bundes für die Modernisierung der Infrastruktur. Von den 500 Milliarden Euro gehen 2,61 Milliarden an Sachsen-Anhalt – über 56,65 Millionen Euro davon könne der Burgenlandkreis verfügen, hieß es.

MDR (Ingvar Jensen)

Die Buchstaben "Riga" vor einem historischen roten Haus.

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