Auch Katastrophenschutz im Einsatz: Großbrand in Ottweiler – Evakuierung von Wohnheim wird vorbereitet (Fotos)

In Ottweiler ist am Donnerstagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Feuerwehr, Katastrophenschutz und Polizei sind im Einsatz. Die Leitstelle im Saarland warnt Anwohner via Handy. Die B420 ist gesperrt. Mehrere Feuerwehr-Leute wurden verletzt.

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Auch Katastrophenschutz im Einsatz: Großbrand in Ottweiler – Evakuierung von Wohnheim wird vorbereitet (Fotos)

Auch Katastrophenschutz im Einsatz Großbrand in Ottweiler – Evakuierung von Wohnheim wird vorbereitet (Fotos)

Update | Ottweiler · In Ottweiler ist am Donnerstagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Feuerwehr, Katastrophenschutz und Polizei sind im Einsatz. Die Leitstelle im Saarland warnt Anwohner via Handy. Die B420 ist gesperrt. Mehrere Feuerwehr-Leute wurden verletzt.

13.08.2026 , 19:38 Uhr

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Hohe, dunkle Rauchsäule über Ottweiler – Großalarm über Kreisgrenzen hinweg

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Foto: Brandon-Lee Posse

Update von Donnerstag, 13. August, 19.39 Uhr: Die Zahl der verletzten Feuerwehr-Leute beim Einsatz gegen den Großbrand in Ottweiler hat sich auf drei erhöht. Das meldet Andreas Kuhn, Sprecher der Feuerwehren im Landkreis Neunkirchen. Demnach mussten zwei seiner Kollegen vor Ort behandelt werden. Ein weiteres Feuerwehr-Mitglied sei ins Krankenhaus gekommen. Hitze und Rauch machten ihnen zu schaffen. Unterdessen gehen die Löscharbeiten in einem schwer zugänglichen Wald zwischen Ottweiler und dem Stadtteil Steinbach entlang der gesperrten B420 weiter.

Update von Donnerstag, 13. August, 19.09 Uhr: Beim Löscheinsatz in Ottweiler (Landkreis Neunkirchen) sollen zwei Feuerwehr-Leute verletzt worden sein. Das berichtet ein Sprecher der Polizei in St. Wendel. Die beiden Helfer sollen durch die Hitze Kreislaufprobleme erlitten haben. Der Rettungsdienst kümmere sich um die Opfer. Unterdessen kämpfen ihre mehr als 100 Kollegen gegen die Flammen, die sich auf den nahen Wingertsweiher zubewegen.

Update von Donnerstag, 13. August, 18.56 Uhr: Die Lage beim Großbrand in Ottweiler (Landkreis Neunkirchen) ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Das berichtet ein Sprecher der Polizei in St. Wendel. Vielmehr bereite sich der Saarländische Schwesternverband darauf vor, möglicherweise das nahe Wohnheim zu evakuieren. Hier leben nach Ermittlerangaben an die 170 Menschen mit Beeinträchtigung. Hinzu kommen Betreuer.

Polizei: Löschhubschrauber aus Rheinland-Pfalz könnte zum Einsatz kommen

Außerdem werde geprüft, ob ein Löschhubschrauber zum Einsatz kommt. Diesen müssten die Helfer bei den Kollegen in Rheinland-Pfalz ordern. An mehreren Stellen in unwegsamem Gelände sollen Flammen lodern. Das Feuer war am Donnerstagnachmittag, 13. August, in einem Wald ausgebrochen. Der Brand bewege sich auf den benachbarten Wingertsweiher zu. Deswegen seien der dortige Stellplatz für Camper sowie das Gasthaus mit Clubräumen schon vorsorglich geräumt worden.

Update von Donnerstag, 13. August, 18.34 Uhr: Wegen des großflächigen Brandes sind weitere Feuerwehren aus mehreren Landkreisen nach Ottweiler gekommen. Das berichtet Andreas Kuhn für die Löschbezirke im Landkreis Neunkirchen. Hitze sowohl des Wetters als auch der Flammen machten seinen Kollegen sehr zu schaffen. Ein Waldstück auf einer Fläche von rund zehn Hektar seien aktuell betroffen. Dies entspricht etwa 14 Fußballfeldern.

Mehr als 100 Einsatzkräfte bei großem Waldbrand in Ottweiler

Update von Donnerstag, 13. August, 18.25 Uhr: Feuerwehr und Katstrophenschutz sind seit Donnerstagnachmittag, 13. Augsut, bei einem Großbrand in Ottweiler (Landkreis Neunkirchen) im Einsatz. Nach Angaben von Feuerwehr-Sprecher Christopher Benkert seien rund zehn Hektar Fläche betroffen. Um 16.10 Uhr seien die ersten Kollegen an der Unglücksstelle.

Mehr als 100 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Sie versuchten, zu verhindern, dass das Feuer sich weiter ausbreitet Benkert: „Vorsorglich wurden ein naher Campingplatz sowie eine Gaststätte evakuiert.“

Feuerwehr warnt davor, vom Brand betroffenes Gelände in Ottweiler zu betreten

Wegen der starken Rauchentwicklung sei im Umkreis eine Bevölkerungswarnung per Smartphone ausgelöst worden. Bürger sollten das betroffene Gebiet weiträumig meiden. Zufahrten und Rettungswege seien „unbedingt für anrückende Einsatzkräfte freizuhalten“.

Update von Donnerstag, 13. August 17.55 Uhr: Wald- und Flächenbrand in Ottweiler (Landkreis Neunkirchen): Wie ein Sprecher der Polizei in St. Wendel berichtet, bewegen sich die Flammen auf den nahen Wingertsweiher zu. Deswegen seien der Stellplatz für Wohnmobile ein Clubhaus und die Gaststätte in dem Naturschutzgebiet evakuiert worden. Außerdem ist die B420 zwischen Ottweiler und dem Stadtteil Fürth gesperrt.

Wind treibt Feuer in Ottweiler ans Naturschutzgebiet Wingertsweiher

Der Alarm habe die Helfer am Donnerstag, 13. August, gegen 16.30 Uhr erreicht. Über die Größe der betroffenen Fläche sowie über etwaige Verletzte war um 18 Uhr noch nichts bekannt. Etliche Einsatzwagen säumten zu jenem Zeitpunkt die Straße. Rund 200 Meter vor der Weiheranlage sei der Brand ausgebrochen. Wind fache das Feuer an und treibe es vor sich her.

Update von Donnerstag, 13. August, 17.39 Uhr: Eine Gefahreninformation wegen des Brandes in Ottweiler (Landkreis Neunkirchen) hat die Integrierte Leitstelle Saarland per Handy an Anwohner verschickt. Um 17.40 Uhr wurden sie über Geruchsbelästigung informiert. Eine direkte Gefahr für die Bürger soll aber nicht bestehen. Die Flammen waren nahe der B420 zwischen Ottweiler und dem Stadtteil Steinbach ausgebrochen.

Erstmeldung von Donnerstag, 13. August, 17.09 Uhr: Großeinsatz für die Feuerwehr: In einem Wald bei Ottweiler (Landkreis Neunkirchen) ist ein weithin sichtbarer Brand ausgebrochen. Eine schwarze Rauchwolke ist etliche Kilometer weit zu sehen.

Katastrophenschutz aus zwei Landkreisen bei Brand in Ottweiler

Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion in St. Wendel bestätigt, wüten Flammen seit Donnerstagnachmittag, 13. August. Kurz vor 17 Uhr war der Alarm ausgelöst worden. Nach Informationen der Saarbrücker Zeitung machten sich Feuerwehr-Leute aus zahlreichen Löschbezirken auf den Weg.

Auch der Katastrophenschutz rückte mit Vertretern an. Aus gleich zwei Landkreisen machten sie sich auf den Weg zur Unglücksstelle. Aus Neunkirchen und dem St. Wendeler Land schickten die Behörden ihre Experten zum Brandort.

Speziell ausgebildete Feuerwehr-Leute an Unglücksstelle

Dabei soll es sich um ein Gelände nahe der B420 handeln. Sie verbindet Ottweiler mit dem Stadtteil Steinbach. Martinshörner waren im großen Umkreis über lange Zeit während der Anfahrt zu hören. Den dichten, hoch stehenden Qualm sahen auch Besucher des tiefer gelegenen Freibades.

Neben den regulären Einsatzkräften und dem Katastrophenschutz seien zusätzlich speziell ausgebildete Kräfte vom Waldbrandzug dabei. Außerdem gefordert: Spezialisten der Wasserförderung. Das betroffene Gebiet liege in einem nicht mit Hydranten versorgten Gelände.