Anschlag in Leipzig: Flughafen Leipzig/Halle stellt Besucherangebote vorerst ein
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Am Flughafen Leipzig/Halle werden keine Führungen für Besucher mehr angeboten. Eine Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei ist auf der Besucherplattform im Einsatz.
Quelle: DIE ZEIT, dpa,
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- August 2026, 22:49 Uhr
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28 KommentareNach dem Vorfall mit einer Sprengstoffdrohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle gibt es dort keine Besucherführungen mehr. Zudem wurde die Besucherterrasse gesperrt. »Vor dem Hintergrund des aktuellen Vorfalls am Flughafen Leipzig/Halle und der weiterhin laufenden Untersuchungen haben wir uns entschieden, Besucherführungen vorsorglich vorübergehend auszusetzen«, schrieb der Flughafen auf seiner Internetseite. Sobald Führungen wieder möglich seien, wolle der Flughafen darüber informieren.
Ein Sprecher der Bundespolizei teilte der Leipziger Volkszeitung mit, dass die Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei auf der Besucherplattform im Einsatz sei. Ob dort ein Radar zur Erkennung von Drohnen installiert wurde, wollte der Sprecher demnach nicht bestätigen. Aus einsatztaktischen Gründen würden keine Details zu der Anlage bekannt gegeben.
Auf dem Flughafen war in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt worden. Zudem war ein Flugzeug mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt kollidiert, möglicherweise einer zweiten Drohne. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.