Die wichtigsten Fragen zur französischen Ligue 1
Die Ligue 1, die seit 2022 von PSG dominiert wird, startet am Freitag mit einem Duell zweier Anwärter auf die europäischen Plätze: Marseille und Strasbourg. Blick beantwortet die wichtigsten Fragen vor dem Saisonstart.
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Alles zur neuen Saison in der Ligue 1
PSG dominiert – und Marseille hat kein Geld mehr
Die Ligue 1, die seit 2022 von PSG dominiert wird, startet am Freitag mit einem Duell zweier Anwärter auf die europäischen Plätze: Marseille und Strasbourg. Blick beantwortet die wichtigsten Fragen vor dem Saisonstart.
Publiziert: vor 55 Minuten
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- PSG bleibt trotz der Supercupniederlage gegen Lens (0:1) Titelfavorit in Frankreich
- Die Schweizer Talente Athekame (21) und Srdanovic (20) wechseln in die Ligue 1
- Die Liga kämpft mit einer TV-Krise, die Nachwuchsarbeit bleibt trotzdem auf höchstem Niveau
Christian FinkbeinerStv. Fussballchef
Wer sind die Favoriten?
Paris, Paris und … Paris. PSG dominiert die Liga nach wie vor, sei es finanziell, sportlich oder medial – auch wenn die Mannschaft soeben zur allgemeinen Überraschung den nationalen Supercup gegen Lens (0:1) verloren hat. Seit dem Weggang von Kylian Mbappé ist das Team dank seiner beiden Champions-League-Titel das Mass aller Dinge. Ohne den egoistischen Mittelstürmer ist Paris zu einer unbesiegbaren Maschine geworden. Die Transferaktivitäten in diesem Sommer waren nicht besonders spektakulär, aber gut durchdacht: Aussenverteidiger Lucas Digne (33) kam von Aston Villa, WM-Finaltorschütze Ferran Torres (23) aus Barcelona, das Supertalent Maghnes Akliouche (24) aus Monaco und der belgische Flügel Mika Godts (21) von Ajax.
Hinter PSG haben sich die Verhältnisse etwas verschoben. Marseille hat in diesem Sommer zahlreiche Stammspieler verloren, darunter Mason Greenwood (24, Fenerbahce), Gerónimo Rulli (34, Man City) und Pierre-Emerick Aubameyang (37, La Coruña). OM, das die Champions League verpasst hat, hat kein Geld mehr. Wer sind also die neuen Kräfte? Die beiden Teams aus dem Norden, Lens und Lille, arbeiten sehr gut. Strasbourg verfügt seit dem Einstieg 2023 von Blueco, dem Eigentümer von Chelsea, über finanzielle Mittel. Und Monaco und Lyon sind weiterhin vorne dabei, auch wenn sie nicht mehr so gefürchtet sind wie früher.
Verliert die Ligue 1 an Boden?
Zweifellos. Die Krise um die TV-Rechte war eine Katastrophe für die Liga und brachte mehrere Vereine in grosse Schwierigkeiten. PSG hält sich dank seines steinreichen Eigentümers aus Katar gut, aber dahinter ist alles kompliziert. Mehr denn je sind die französischen Vereine gezwungen, ihre besten Spieler zu verkaufen, um zu überleben. Die gute Nachricht ist: Ihre Nachwuchsarbeit ist nach wie vor auf höchstem Niveau.
Was ist von den jungen Schweizern zu erwarten?
Mit Zachary Athekame (21, Lyon) und Loun Srdanovic (20, Lille) sind in diesem Sommer zwei Genfer Aussenverteidiger in die Ligue 1 gewechselt. Bereits in diesem Herbst könnten sie eine Option für Murat Yakin in der Nations League werden, denn die beiden dürften Spielzeit bekommen. Die Konkurrenz durch Ainsley Maitland-Niles (28) in Lyon scheint für Athekame nicht unüberwindbar zu sein. Für Srdanovic wird es etwas schwieriger, aber wenn er von Verletzungen verschont bleibt – bislang seine grosse Schwäche –, kann er seine herausragenden Qualitäten auch beim Champions-League-Teilnehmer unter Beweis stellen.
Wer sind die anderen Schweizer?
Der Anführer der Schweizer Delegation in der Ligue 1 ist nach wie vor Denis Zakaria (29). Der Genfer ist Captain von Monaco. Er spielt sowohl als Innenverteidiger als auch im Mittelfeld und ist im Fürstentum, wo alle seine Vielseitigkeit und seine Einstellung loben, unverzichtbar. Ebenfalls in Monaco wird Torhüter Philipp Köhn (28) die Saison als Ersatztorhüter hinter Lukas Hradecky (36) beginnen. Yvon Mvogo (32) wird bei Lorient als Stammtorhüter in die Saison starten, sofern sich durch Bewegung im europäischen Goaliemarkt nicht noch eine Gelegenheit für einen Transfer ergibt. Ein weiterer Leistungsträger seiner Mannschaft ist der Innenverteidiger Bryan Okoh (23), der seit seiner Ankunft in Auxerre sehr überzeugend spielt. Breel Embolo (29) steht kurz vor dem Abschied aus Rennes; wohin es den Nati-Stürmer ziehen wird, ist noch offen. Auch die Zukunft von Ulisses Garcia (30) in Marseille ist unklar. Felix Mambimbi (25), der in seiner ersten Saison bei Le Havre sehr enttäuschend spielte, erhält eine neue Chance beim ältesten Verein der Liga.
Welche Überraschungen könnte es geben?
Ein Verein, der von der Finanzkrise unberührt geblieben ist, ist Paris FC, der dem französischen Milliardär Bernard Arnault (Chef von LVMH) gehört und sich im Fussballbereich mit Red Bull zusammengeschlossen hat. Der Pariser Verein kann kräftig in talentierte Nachwuchsspieler investieren. Auch wenn er in diesem Sommer die Expertise von Jürgen Klopp verloren hat, verfügt er weiterhin über die des Sportdirektors Marco Neppe (ehemals Bayern München). Das Projekt des Paris FC scheint solide zu sein, ebenso wie jenes von Le Mans, das zum ersten Mal seit 2008 in die Ligue 1 zurückgekehrt ist. Der Verein gehört nun einem brasilianischen Investmentfonds, zu dessen Anteilseignern auch Novak Djokovic, Felipe Massa und Thibaut Courtois zählen.
Gibt es einen Spieler, den man im Auge behalten sollte?
Die Ligue 1 strotzt nur so vor jungen Talenten, die in den kommenden Jahren zu globalen Superstars werden könnten. Dutzende von ihnen sollte man in diesem Jahr im Auge behalten, darunter Flügelspieler Mathys Detourbet (19, Monaco) sowie die beiden Mittelfeldspieler Rudy Matondo (18, Paris FC) und Yacine Titraoui (23, Lens).
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | AJ Auxerre | 0 | 0 | 0 | |
1 | Angers SCO | 0 | 0 | 0 | |
1 | AS Monaco | 0 | 0 | 0 | |
1 | Troyes AC | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Lorient | 0 | 0 | 0 | |
1 | Le Havre AC | 0 | 0 | 0 | |
1 | Le Mans FC | 0 | 0 | 0 | |
1 | OSC Lille | 0 | 0 | 0 | |
1 | OGC Nizza | 0 | 0 | 0 | |
1 | Olympique Lyon | 0 | 0 | 0 | |
1 | Olympique Marseille | 0 | 0 | 0 | |
1 | Paris FC | 0 | 0 | 0 | |
1 | Paris Saint-Germain | 0 | 0 | 0 | |
1 | RC Lens | 0 | 0 | 0 | |
1 | Stade Brestois 29 | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Stade Rennes | 0 | 0 | 0 | |
1 | RC Strasbourg Alsace | 0 | 0 | 0 | |
1 | Toulouse FC | 0 | 0 | 0 |
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